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Geschichten aus Geschichte machen

Die Autorin Géraldine Schwarz las in der Landesvertretung Bremen aus ihrem Buch "Die Gedächtnislosen", das für den Europäischen Buchpreis nominiert ist:

Den Dialog der Kulturen fördern – diesen Anspruch hat das Literaturfestival globale° in Bremen und Bremerhaven. Der Frage, welche Erfahrungen uns einen und miteinander verbinden, geht auch das Werk „Die Gedächtnislosen“ von Géraldine Schwarz nach, das aktuell auf der Shortlist des Europäischen Buchpreises steht. Im Rahmen eines Soft-opening zur globale° 2018 stellte die deutsch-französische Autorin ihr Buch an diesem Mittwoch (10.10.2018) in der gut besuchten Landesvertretung Bremen beim Bund in Berlin vor.

In ihrem Roman folgt Schwarz den Spuren ihres Großvaters, der während der NS-Zeit im Zuge der sog. Arisierung die Firma von einem jüdischen Besitzer übernommen hatte und sich nach dem Krieg weigerte, Entschädigungszahlungen zu leisten. Die Autorin verwebt ihre eigene Familiengeschichte über drei Generationen mit der europäischen Geschichte. In Ländern, in denen kaum Geschichtsaufarbeitung stattgefunden hat, so Schwarz, haben Rechtspopulisten umso mehr Erfolg.

Im Gespräch mit dem Publizisten und Herausgeber der „Blätter für deutsche und internationale Politik“ diskutierte die Journalistin und Dokumentarfilmerin ihre ebenso aktuelle wie provokante These in der Landesvertretung Bremen beim Bund in Berlin.

Das Gruppenbild zeigt Prof. Micha Brumlik (Erziehungswissenschaftler und Publizist), Festivalleiterin Libuse Cerná, Autorin Géraldine Schwarz, Moderator Christoph Sodemann und Frank Hanf (Landesvertretung Bremen in Berlin).

Kleiner Beitrag, große Wirkung

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Beim Thema „Nachhaltigkeit“ schauen viele Kommunen derzeit nach Bremen. Denn mit der Broschüre „17 Ziele für eine bessere Welt“ liegt seit dem Frühjahr eine Fibel für Nachhaltigkeit im Alltag vor, die weit über die Grenzen des Landes hinweg Interesse weckt. Das Heft ist jetzt in zweiter Auflage erschienen und ab sofort wieder bei der Bevollmächtigten beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit erhältlich.

Staatsrätin Ulrike Hiller: „Die Nachfrage ist riesig. Wir erhalten zahlreiche Anfragen aus der gesamten Bundesrepublik. Das zeigt: Das Thema brennt vielen Kommunen und den Bürgerinnen und Bürgern unter den Nägeln. Unsere Broschüre will dabei helfen, Nachhaltigkeit im Alltag zu leben – und erklärt einfach und für alle verständlich, wie das funktioniert. Das ist bisher einzigartig in Deutschland.“

Die Broschüre „17 Ziele für eine bessere Welt“, die in Zusammenarbeit mit dem Büro für Leichte Sprache entwickelt wurde, gibt einen Überblick über die 17 Ziele, die mit breiter Beteiligung der Zivilgesellschaft in aller Welt erarbeitet und 2015 von der internationalen Gemeinschaft beschlossen wurden. Das Heft enthält zudem zahlreiche Alltagstipps – von Wasser sparen, Altpapier und Müll vermeiden bis zu Ehrenamt und Geschlechtergerechtigkeit.

Hier finden Sie die Broschüre 17 Ziele für eine bessere Welt (pdf, 5.3 MB) zum Download.

Nachhaltigkeit im Unterricht

Gemeinsam mit dem Landesinstitut für Schule Bremen startet die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit eine Fortbildungsreihe zu den UN-Zielen für eine bessere Welt: Eine neue Fortbildungsreihe beim Landesinstitut für Schule Bremen (LIS) rückt die Ziele der Vereinten Nationen für eine bessere Welt in den Fokus. Das Projekt „Meine Welt im 360°-Video“, das vom LIS gemeinsam mit der Bevollmächtigten beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit entwickelt wurde, startet im Oktober 2018.

Die Fortbildungen geben Lehrkräften Anregungen, wie sie das Thema mit medialen Mitteln im Unterricht umsetzen und Schülerinnen und Schüler für die 17 Ziele begeistern können. Zielgruppe sind Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufen I und II sowie der berufsbildenden Schulen. Staatsrätin Ulrike Hiller betonte zum Projektstart: „Bei der Umsetzung UN-Ziele vor Ort geht Bremen bundesweit voran. Mit dem neuen Fortbildungsprogramm wollen wir auch die Schulen ins Boot holen. Denn dort wird unsere Zukunft gemacht.“

Die 17 Ziele, die im Jahr 2015 von der internationalen Staatengemeinschaft beschlossen wurden, sollen eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene fördern. Neben Tipps und Methoden für die Aufbereitung des Themas im Unterrichtet bietet das Projekt teilnehmenden Lehrkräften und ihren Klassen auch die Möglichkeit, in den Makemedia Studios des LIS eigene 360°-Videos zum Schwerpunkt „Nachhaltigkeit“ zu produzieren.

Die Fortbildungen finden am 17. und 24. Oktober sowie am 28. November 2018 im Zeitfenster von 15 bis 18 Uhr statt; weitere Termine sind nach Absprache möglich. Veranstaltungsort ist das Landesinstitut für Schule / Makemedia Studios (2. Obergeschoss), Große Weidestraße 4-16, 28195 Bremen. Anmeldeschluss beim LIS ist Mittwoch, der 10. Oktober 2018.

Die anschließenden Workshops für die beteiligten Klassen finden an zwei Vormittagen statt und beinhalten einen Kamera- sowie einen Videoschnittkurs. Die Technik wird den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt.

Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern durch die Arbeit im Studio zugleich auch Medienkompetenz zu vermitteln und ihnen innovative Techniken wie Virtual-Reality-Brillen und 360°-Kameras näher zu bringen.

Neues Projekt "Beschaffung 4.0" gestartet


Mit dem Projekt „Beschaffung 4.0 – Weiterentwicklung der sozialverantwortlichen und ökologischen Beschaffung“ setzt die Freie Hansestadt Bremen neue Maßstäbe beim Einkauf von Waren und Dienstleistungen. Ziel ist es, auf Landesebene künftig noch mehr Waren unter öko-sozialen Kriterien einzukaufen und zudem besonderes Augenmerk auf Bewirtung und Catering bei öffentlichen Sitzungen und Veranstaltungen der bremischen Verwaltung zu legen.

Das im September 2018 gestartete Projekt, das von der Senatorin für Finanzen, der Immobilien Bremen sowie der Bevollmächtigten beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit gemeinsam initiiert wurde, läuft bis Ende 2019. Gefördert wird es durch Engagement Global – Servicestelle Kommunen in der Einen Welt aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Bürgermeisterin Karoline Linnert, die als Finanzsenatorin auch für den zentralen Einkauf der bremischen Verwaltung zuständig ist, betont: „Wir wollen erreichen, dass innerhalb der bremischen Verwaltung flächendeckend nach sozialen und ökologischen Kriterien beschafft wird. Ich freue mich, dass wir mit dem aktuellen Projekt dabei weiter vorankommen.“

Staatsrätin Hiller: Einkaufsmacht der öffentlichen Hand nutzen

Die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, ergänzte: „Wir wollen noch stärker als bisher die Einkaufsmacht der öffentlichen Hand nutzen, um für gute Arbeitsbedingungen zu sorgen. Damit übernehmen wir Verantwortung für die Auswirkungen unseres Konsums und leisten außerdem einen Beitrag zur Umsetzung der `Entwicklungspolitischen Leitlinien´.“

Im Rahmen des Projektes soll insbesondere die Beschaffung von Arbeitsschutzbekleidung, Spielwaren, Sportgeräten und Werbeartikeln in den Blick genommen werden.

Um eine faire Beschaffung flächendeckend zu gewährleisten, müssen auch die Beschäftigten der Stadt weiter für das Thema sensibilisiert werden und ihre eigenen Möglichkeiten zur Beteiligung kennen. Im Rahmen des Projektes sind daher auch Informationskampagnen und -materialien geplant, die dabei helfen sollen, nachhaltiges Handeln in der Verwaltung zu etablieren.

Bremen ist bundesweit seit langem Vorreiter beim verantwortungsbewussten Einkauf. Mit dem Bremer Tariftreue- und Vergabegesetz wurde hierfür im Dezember 2009 die gesetzliche Grundlage geschaffen. Wichtige Meilensteine sind die Wahl zur „Hauptstadt des fairen Handels“ im Jahr 2011 sowie die Ernennung zur Fair-Trade-Town in 2014, die Einrichtung einer Kompetenzstelle für sozial verantwortliche Beschaffung, die konsequente Umsetzung von Nachhaltigkeitsaspekten bei Ausschreibungen sowie die Gründung des Bündnisses für sozialverantwortliche Beschaffung von Computer-Hardware.

Aus der Nordsee auf den Teller


Von der Nordsee direkt auf den Teller: Beim 19. Bremerhavener Fischessen in der Landesvertretung Bremen beim Bund in Berlin hat die Fisch- und Lebensmittelwirtschaft der Seestadt an diesem Dienstag (11.09.2018) wieder für ein kulinarisches Erlebnis gesorgt.

In der Landesvertretung und auf dem Außengelände konnten die Gäste sich in gemütlicher Atmosphäre an mehreren Ständen zahlreiche Delikatessen munden lassen – natürlich fangfrisch und äußerst schmackhaft.

Zum traditionellen Fischessen hatten die Bremerhavener Fisch- und Lebensmittelwirtschaft, die Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven und die Bevollmächtigte Bremens beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit eingeladen.

19. Bremerhavener Fischessen

Afrika neu entdecken


Afrika neu entdecken: Die Ausstellung „Bremens Engagement in Afrika“ in der Landesvertretung Bremen beim Bund in Berlin wirft den Blick auf einen Kontinent im Wandel. Die Schau, die in enger Kooperation mit dem Übersee-Museum Bremen entstanden ist und die bremischen Partnerländer Namibia und Südafrika in den Fokus rückt, wurde an diesem Mittwoch (05.09.2018) durch Bremens Bürgermeisterin Karoline Linnert eröffnet.

Ob einzigartige Originale aus der Museumssammlung, eindrucksvolle Bilder der Bremer Künstlerin Edeltraut Rath oder Fotoporträts sahrauischer Frauen – die Ausstellung bietet vielfältige Zugänge in Geschichte und Gegenwart Namibias und Südafrikas.

"Positive Entwicklung unserer Beziehungen"

Die Bevollmächtigte Bremens beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, betonte anlässlich der Ausstellungseröffnung: „Ich freue mich, dass wir in Anwesenheit unserer Partner aus Namibia und Südafrika hier in Berlin die Schau eröffnen konnten. Die Ausstellung zeigt, welche positive Entwicklung unsere Beziehungen in den vergangenen drei Jahrzehnten genommen haben.“

Die Schau in Berlin führt mehrere frühere Ausstellungen zusammen: eine Präsentation des Übersee-Museums Bremen zum Gedenken an den Genozid an den Herero aus dem Jahr 2004, die Dokumentation „Bremen – Namibia: die Geschichte einer Partnerschaft seit 1975“ des Bremer Afrika Archivs sowie die Ausstellung „Von der Tradition zur Emanzipation – Bemerkenswerte sahrauische Frauen“ von Professor Moisés Ponce de León Iglesias (Universität Rennes 2) und dem Verein „Freiheit für die Westsahara e.V.“.

Die Ausstellung „Bremens Engagement in Afrika“ ist bis zum 14. Dezember 2018 in den Räumen der Landesvertretung Bremen beim Bund in Berlin, Hiroshimastraße 24, 10785 Berlin, zu sehen (montags bis donnerstags von 10.00 bis 15.30 Uhr, freitags bis 13.30 Uhr).

Vernissage am 05.09.2018

Europäisches Strategietreffen in der Landesvertretung Bremen beim Bund

Das Foto zeigt die Deutsche Delegation des AdR mit den Gästen des Strategietreffens. | Foto: BBEE , jpg, 39.3 KB
Das Foto zeigt die Deutsche Delegation des AdR mit den Gästen des Strategietreffens. | Foto: BBEE


Zur Klausurtagung der Deutschen Delegation des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR) lud die Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, an diesem Mittwoch (05.09.2018) in die bremische Landesvertretung in Berlin.

Zum Auftakt betonte Staatsrätin Hiller, die zugleich Vorsitzende der Deutschen Delegation im AdR ist: „Der AdR nimmt eine wichtige Mittlerrolle zwischen der EU und den Städten und Kommunen vor Ort ein. Deshalb ist uns ein enger Austausch mit den Akteuren sehr wichtig, um die Interessen des Landes Bremen und der anderen Regionen in Europa erfolgreich einzubringen.“

Im Mittelpunkt der Diskussion in der Landesvertretung Bremen in Berlin standen die Zusammenarbeit des AdR mit der Europäischen Kommission sowie den Institutionen auf Bundesebene. Themen waren unter anderem die künftige Finanzplanung der Europäischen Union ab 2021, die Auswirkungen des Brexit auf die Städte und Regionen sowie die Arbeit des AdR und die Rolle von Bürgerdialogen im Rahmen der Diskussion zur Zukunft der EU vor dem Hintergrund der Wahlen zum Europäischen Parlament im kommenden Jahr.

Als Gäste begrüßte Staatsrätin Hiller den Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Richard Kühnel sowie den Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth. An der Sitzung nahmen zudem der tschechische Sprecher der Visegrád-Gruppe (Kooperation der vier mitteleuropäischen Staaten Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn), Tomas Kafka, sowie der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union im Deutschen Bundestag, Markus Töns, teil.

Der 1994 gegründete Europäische Ausschuss der Regionen ist ein beratendes Gremium der EU. Er setzt sich aus 350 Vertreterinnen und Vertretern der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften aus allen 28 EU-Mitgliedstaaten zusammen. Die Freie Hansestadt Bremen verfügt in der laufenden 6. Mandatsperiode (2015-2020) über einen Sitz im AdR und hat seit Juli 2017 bis zum Ende der Mandatsperiode den Vorsitz der Deutschen Delegation inne.

"Bremen und Bremerhaven sind Erasmus-Städte"

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Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Anhörung in Bremen zur Zukunft des Erasmus-Programms (Foto: BBEE)


„Bremen und Bremerhaven sind Erasmus-Städte“ – mit diesem Bekenntnis eröffnete Staatsrätin Ulrike Hiller, Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, eine Anhörung zur Zukunft des Erasmus-Programms, das am heutigen Montag in Bremen stattfand. Gut 25 Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen, Hochschulen, Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Verwaltung waren der Einladung der Bevollmächtigten in den EuropaPunktBremen gefolgt.

Als Mitglied im Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR) wurde Ulrike Hiller mit der Erarbeitung einer Stellungnahme zum Erasmus-Programm 2021-2027 betraut. Die Anhörung in Bremen war der erste Teil eines Konsultationsprozesses, welcher der Stellungnahme des AdR vorausgeht. Der zweite Teil folgt am 4. September in Brüssel. Alfons Scholten, Vorsitzender des Europäischen Bundes für Bildung und Wissenschaft, unterstützt als Experte die Erarbeitung der Stellungnahme.

Die aktuelle Förderperiode endet im Jahr 2020. Der nun vorliegende Vorschlag der Europäischen Kommission für das Nachfolgeprogramm sieht eine Verdoppelung der Finanzausstattung vor, mit dem Ziel, die Zahl der Teilnehmenden zu verdreifachen. Dies wurde von den Interessenträgern, die an der Anhörung teilnahmen, einhellig begrüßt, gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass dies ein sehr ambitioniertes Ziel sei. Das sehr positiv aufgenommene Vorhaben, insbesondere benachteiligten jungen Menschen Auslandserfahrungen zu ermöglichen, sei mit erhöhten Anforderungen an die Träger verbunden – dafür sei eine deutliche Erhöhung der Mittel gerechtfertigt.

Einigkeit gab es auch hinsichtlich des Verwaltungsaufwandes: Insbesondere für kleine Betriebe und Schulen sowie für Organisationen, die von Ehrenamtlichen getragen werden, sei eine Bewerbung für Erasmus-Mittel zu umfangreich. Eine deutliche Vereinfachung wurde gefordert. Auch eine erhöhte Sichtbarkeit des Erasmus-Programms wurde von allen gewünscht. Oft sei gar nicht bekannt, dass das Erasmus-Programm nicht nur für Studierende, sondern auch für die schulische und berufliche Bildung sowie für die non-formale Bildung und den Sport offensteht. Neben den Anforderungen an die europäische Ebene beschäftigten sich die Bremer Interessenträger aber auch mit Verbesserungen vor Ort. So wurde verabredet, auch über die Grenzen der Bildungsbereiche hinaus in engem Austausch zu bleiben, um Erfahrungen zu teilen und das Programm sichtbarer zu machen.

Die Ergebnisse der heutigen Anhörung werden in die Erarbeitung der Stellungnahme des AdR einfließen.

Nachhaltigkeit leicht gemacht

Bremer Stadtmusikanten als Botschafter für Fairness - Vorstellung der Broschüre in Leichter Sprache:
Bremer Stadtmusikanten als Botschafter für Fairness - Vorstellung der Broschüre in Leichter Sprache: "17 Ziele für eine bessere Welt" (Copyright: Senatspressestelle)


Was heißt eigentlich „globale Ziele“ und wer kümmert sich darum? Eine neue Broschüre aus Bremen erklärt die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen („Sustainable Development Goals“ / SDG) in Leichter Sprache. Die Bevollmächtige beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, stellte den Band „17 Ziele für eine bessere Welt“ am Freitag (13.07.2018) gemeinsam mit dem „Büro für Leichte Sprache“ der Lebenshilfe Bremen e.V. und dem biz – Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung vor.

Staatsrätin Ulrike Hiller: „Für den Erfolg der UN-Nachhaltigkeitsziele ist es entscheidend, dass auch die Menschen in den Industrieländern aktiv werden. Dabei spielen die Kommunen eine wichtige Rolle. Bremen übernimmt Verantwortung und geht mit gutem Beispiel voran.“

Marion Klanke, Leiterin des Büros für Leichte Sprache der Lebenshilfe Bremen e.V.: „Ziel der Leichten Sprache ist es, Barrieren abzubauen und möglichst vielen Menschen den Zugang zu Informationen zu ermöglichen. Texte in Leichter Sprache sind besser verständlich und leisten somit einen maßgeblichen Beitrag für Teilhabe und Selbstbestimmung.“

Angelika Krenzer-Baß, 1. Vorsitzende des Bremer Informationszentrums für Menschenrechte und Entwicklung: „Die Broschüre ermöglicht es vielen Menschen, insbesondere auch Jugendlichen, sich mit den SDGs zu beschäftigen. Der Bezug zum eigenen Leben mit Vorschlägen für Handlungsoptionen im Alltag zeigt auf, dass und wie jede und jeder an der Umsetzung der 17 Ziele mitwirken kann.“

In dem von der Bevollmächtigten beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit in Kooperation mit dem biz – Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung entwickelten und vom Büro für Leichte Sprache textlich umgesetzten Heft wird der Zielkatalog, auf den sich die UN-Mitgliedstaaten im Jahr 2015 geeinigt haben, nach den Regeln für Leichte Sprache erklärt.

In kurzen Sätzen und einfachen Worten werden Ziele wie „hochwertige Bildung“, „bezahlbare und saubere Energie“ oder „menschenwürdige Arbeit“ beschrieben. Bilder helfen, den Text zu verstehen. Bei der Broschüre handelt es sich um die erste ihrer Art in Deutschland.

Die Freie Hansestadt Bremen hat sich im September 2017 mit einer Resolution zu dem Ziel bekannt, die Nachhaltigkeitsziele auf kommunaler Ebene zu verwirklichen. Die Broschüre ist ein Baustein, um die Ziele vor Ort bekannter zu machen und umzusetzen.

Sustainable Development Goals:
Die “Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ wurde im September 2015 auf einem Gipfel der Vereinten Nationen von allen Mitgliedstaaten verabschiedet. Sie bezieht explizit die Verantwortung der Industrieländer ein, sich auch im eigenen Land für die Umsetzung der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals / SDG) einzusetzen. Die SDG, die mit breiter Beteiligung der Zivilgesellschaft in aller Welt erarbeitet wurden, umfassen die drei klassischen Dimensionen der Nachhaltigkeit – Soziales, Wirtschaft und Umwelt – ergänzt um die Dimensionen Frieden und Rechtstaatlichkeit. SDG 11 zielt darauf, Städte „inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig“ zu gestalten. Bremen hat im September 2017 die Musterresolution des Deutschen Städtetages „Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ unterzeichnet. Sie bildet den Orientierungsrahmen für die Aktivitäten Bremens in Bereichen wie Klima- und Umweltpolitik, Sozial- und Integrationspolitik sowie Entwicklungszusammenarbeit. Die Umsetzung auf lokaler Ebene kann auf bestehenden Initiativen und Institutionen aufbauen.

Leichte Sprache:
Das seit 2002 geltende Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) sieht unter anderen den barrierefreien Zugang zu Informationstechnik vor. Paragraph 11 des BGG schreibt „Verständlichkeit und Leichte Sprache“ vor. Die vom „Netzwerk Leichte Sprache“ seit 2006 aufgestellten Grundsätze umfassen neben Sprachregeln (z.B. kurze Sätze, Aktiv-Sätze) auch Rechtschreibregeln sowie Empfehlungen zur Typographie. Die Leichte Sprache soll Barrierefreiheit fördern. Das „Büro für Leichte Sprache“ der Lebenshilfe Bremen übersetzt schwer verständliche Texte in leichte Sprache.

Gemeinsam für nachhaltige Entwicklung

Das Foto zeigt Staatsrätin Ulrike Hiller mit Christoph Sodemann von BORDA e.V. (Copyright: BBEE), jpg, 109.5 KB
Das Foto zeigt Staatsrätin Ulrike Hiller mit Christoph Sodemann von BORDA e.V. (Copyright: BBEE)


Seit Ende 2017 ist die Bremer Experten-Organisation BORDA e.V. mit einem eigenen Hauptstadtbüro in Berlin vertreten. In der Landesvertretung Bremen beim Bund in Berlin präsentiert die zivilgesellschaftliche Fachorganisation im Bereich Entwicklungszusammenarbeit jetzt mit einer kleinen Schau ihre Arbeit.

Auf Texttafeln und in einem 3-D-Modell wird das Engagement von BORDA in mehr als 20 Ländern weltweit gezeigt, in denen die Organisation eng mit einem Netzwerk von lokalen Partnerorganisationen, privaten Unternehmen, Stadtverwaltungen, Universitäten und nationalen Ministerien zusammenarbeitet.

Staatsrätin Ulrike Hiller: „Als die Bevollmächtigte Bremens bin ich neben den Bundes- und Europaangelegenheiten auch für die Entwicklungszusammenarbeit zuständig. Ich freue mich, BORDA als neuen Nachbarn in der Landesvertretung begrüßen zu können. Damit profitieren wir nicht nur in Bremen und Bremerhaven von kurzen Wegen, sondern auch in Berlin. BORDA ist seit vier Jahrzehnten ein verlässlicher Partner für die Freie Hansestadt Bremen.“

BORDA e.V. (Bremen Overseas Research & Development Association) ist eine deutsche Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Bremen und Regionalbüros in Tansania, Indien, Afghanistan, Indonesien und Mexiko. Der 1977 gegründete gemeinnützige Verein setzt sich weltweit für eine bessere sanitäre Grundversorgung ein und entwickelt nachhaltige Technologien in den Bereichen Wasser, Abwasser, Energie und Abfall sowie begleitende soziale Maßnahmen.

Lernen für den Wandel

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung "Global lernen, regional handeln" in der Berliner Landesvertretung.


Was sind eigentlich die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, was sollen sie bringen – und was geht mich das an? Die Frage, wie Jugendlichen Nachhaltigkeit vermittelt werden kann, stand im Mittelpunkt der Diskussionsveranstaltung „Global lernen, regional handeln“ an diesem Donnerstag (05.07.2018) in der Landesvertretung Bremen beim Bund.

Staatsrätin Ulrike Hiller betonte in ihrem Grußwort: „Nachhaltigkeit betrifft uns alle, denn wir haben nur diesen einen Planeten. Das Gute ist: Wer heute etwas ändert, kann morgen in einer besseren Welt leben. Daher ist es so wichtig, junge Menschen für die UN-Entwicklungsziele zu begeistern.“

Wie das Thema Nachhaltigkeit bei Jugendlichen ankommt, schilderte Riccarda Retsch vom Rat für Nachhaltige Entwicklung. Ein erfolgreiches Praxis-Beispiel präsentierte der Bremer Leichtathletik-Verband: Im Rahmen des Projektes „Jugend im Dialog“ arbeiten Jugendliche aus Bremen und der südafrikanischen Stadt Durban gemeinsam daran, lokale Programme zum Thema „Stadtentwicklung und Sport“ zu entwickeln. Das Ziel: kulturellen Austausch fördern, Verantwortung übernehmen, Teamgeist stärken – und nebenbei Gutes für die Umwelt tun.

Preiswürdige Lesung zum 64. Bremer Literaturpreis

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Das Bild zeigt die mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichneten Romane.


Eine preiswürdige Lesung und ein echter Genuss – anlässlich der Verleihung des 64. Bremer Literaturpreises 2018 lud die Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, am 25.06.2018, in die Landesvertretung Bremen beim Bund. Die Preisträger 2018, Thomas Lehr (Hauptpreis) und Laura Freudenthaler (Förderpreis), präsentierten ihre Romane „Schlafende Sonne“ und „Die Königin schwieg“.

Staatsrätin Ulrike Hiller: „Die beiden Werke beschäftigen sich auf ganz unterschiedliche Weise mit der Frage von Identität und beschreiben dabei zugleich gesellschaftliche Entwicklungen. Ich freue mich sehr, die beiden Autoren in unserer Landesvertretung begrüßen zu können; denn uns ist es wichtig, Fragen unserer Zeit aufzugreifen und ein Forum des Dialogs zu sein. Literatur bietet die Chance, Impulse zu setzen und den Blick zu weiten. Hören wir zu!“

Der Bremer Literaturpreis wird seit 1953 jährlich Ende Januar an ein im Druck erschienenes deutschsprachiges Werk vergeben. Der Hauptpreis ist mit 20.000 Euro dotiert; der Förderpreis in Höhe von 6.000 Euro wird von der Öffentlichen Versicherung Bremen (ÖVB) gestiftet. Preisträger der Vorjahre sind Terézia Mora (2017), Henning Ahrens (2016), Marcel Beyer (2015), Clemens Meyer (2014), Wolf Haas (2013), Marlene Streeruwitz (2012), Friederike Mayröker (2011) und Clemens J. Setz (2010).

Gut ankommen: ZollhausBoys
zeigen, wie Integration gelingt

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Das Foto zeigt Staatsrätin Hiller mit der Band ZollhausBoys.


Geschichten über das Ankommen erzählt die aktuelle Foto-Ausstellung „100% mensch“ in der Landesvertretung Bremen beim Bund in Berlin. Aus Anlass der Schau widmete sich am Donnerstagabend (07.06.2018) ein Themenabend in der Bremer Repräsentanz der Frage, wie Kultur zur erfolgreichen Integration von Zugewanderten beitragen kann.

Zum Einstieg beschrieb ein Kurzfilm die Hintergründe des ungewöhnlichen Foto-Projekts, das der Kulturladen Huchting e.V. in Bremen realisiert hat: Zwei Jahre lang haben Leiterin Vera Zimmermann und ihr Team mit Migrantinnen und Migranten im Stadtteil gesprochen, sie fotografiert und sich ihre Geschichte erzählen lassen. Das Ergebnis: 100 großformatige Fotos sowie Audioporträts und künstlerisch gestaltete Koffer und Stühle – Symbole für Aufbruch, Ankommen und Zukunft. Eine Auswahl der Fotos, die im Herbst 2016 in der Unteren Rathaushalle Bremen gezeigt wurden, ist noch bis Juli 2018 in der Landesvertretung in Berlin zu sehen.

Was braucht es, um in Deutschland gut anzukommen – diese Frage stand im Mittelpunkt der anschließenden Podiumsrunde. Die Vorsitzende des Bremer Rates für Integration, Libuše Černá, diskutierte mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Vera Zimmermann vom Kulturladen Huchting e.V. sowie Ralf Perplies von der Senatsbehörde für Kultur Bremen. Kultur kann helfen, darin waren sich die Podiumsgäste einig, dass Menschen einen Zugang zu ihrer neuen Umgebung finden.

Ihre ganz eigene Antwort auf die Frage lieferte die Bremer Band ZOLLHAUSBOYS, eine Gruppe junger syrischer „Neubürger“, mit ihrem musikalisch-satirischen Programm – zugleich ein starkes Bekenntnis gegen Rechtspopulismus und die Angst vor dem Fremden.

Aktionstag der UNESCO-Projektschulen in Bremen

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Das Foto zeigt Schülerinnen und Schüler beim Aktionstag der UNESCO-Projektschulen in Bremen.


Mit einem Aktionstag setzten die UNESCO-Projektschulen aus Bremen, Hamburg und Niedersachsen am 07.06.2018 ein Zeichen für Toleranz und Zusammenhalt. Unter dem Motto „Schau hin, misch dich ein!“ veranstalteten rund 1.000 Schülerinnen und Schüler einen Sternmarsch zum Bremer Marktplatz, um auf die 17 UN-Entwicklungsziele aufmerksam zu machen.

Mit einem bunten Programm aus Musikstücken, Tanz, Gedichten und anderen Aktionen zeigten die Jugendlichen, wie jede/r einzelne zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele beitragen kann. Begrüßt wurden die Schülerinnen und Schüler auf dem Marktplatz durch den Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft, Christian Weber.

Unterstützt wurde die Planung und Organisation des Aktionstages durch die Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit. Staatsrätin Ulrike Hiller betonte: „Ich finde es sehr eindrucksvoll, wie die jungen Menschen mit der Aktion Haltung und Verantwortungsbewusstsein beweisen und andere zum Mitmachen einladen. Denn: Nur gemeinsam sind wir stark.“

Die vier UNESCO-Projektschulen des Landes Bremen sind Teil eines internationalen Netzwerkes von rund 9.000 Schulen in 180 Ländern, die sich zum Ziel gesetzt haben, die UN-Entwicklungsziele in ihrer Bildungsarbeit besonders zu berücksichtigen.

Auch im Vorfeld des Bremer Aktionstages haben sich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht mit den 17 Zielen beschäftigt und sich mögliche Handlungsoptionen für den Alltag überlegt. Dazu gehören der gerechte Ausgleich zwischen Arm und Reich, Geschlechtergerechtigkeit und gute, chancengerechte Bildung.

Ausgezeichneter Journalismus

Das Foto zeigt die Preisträger mit Staatsrätin Ulrike Hiller und den Preisverleihern, jpg, 113.5 KB
Das Foto zeigt die Preisträger mit Staatsrätin Ulrike Hiller und den Preisverleihern


Bewegende Geschichten, eindringliche Berichte, begeisterte Laudatoren: Mehr als einmal stellte sich bei der Verleihung des DRK-Medienpreises am 28. Mai 2018 in der Landesvertretung Bremen beim Bund Gänsehaut-Feeling ein.

Der Kreisverband Bremen des Deutschen Roten Kreuzes würdigt mit dem Preis journalistische Arbeiten, die sich mit den Grundsätzen des Wohlfahrtsverbandes – Menschlichkeit, Überparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit, Universalität – befassen.

Bereits zum 3. Mal fand die feierliche Preisübergabe in der bremischen Repräsentanz in Berlin statt. „Die Arbeiten sind auch eine Erinnerung und Aufforderung, jeden Tag aufs Neue für unseren Anspruch eines solidarischen, gerechten Zusammenlebens zu kämpfen“, betonte die Bevollmächtigte Bremens beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, in ihrem Grußwort.

Ausgezeichnet wurden die Zeit-Korrespondentin Caterina Lobenstein, die Autorin und Hörfunkjournalistin Marie von Kuck sowie der Filmemacher Mark Michel. Die Auswahl erfolgte durch eine achtköpfige unabhängige Jury. Im Wettbewerb um den DRK-Medienpreis 2018 waren insgesamt 277 Beiträge eingegangen – eine Rekordbeteiligung.

Die Preise wurden übergeben von DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt, dem Vorsitzenden des DRK Bremen, René Benkenstein, sowie Torsten Meinberg, dem Geschäftsführer der Lotto Hamburg GmbH. Durch den Abend führte TV-Moderatorin Maybrit Illner.

Spannender Höhepunkt der Europawoche 2018

Ehrengast der Europawoche: Ulrike Guérot bei der Abschlussveranstaltung in Bremen, JPG, 104.1 KB
Ehrengast der Europawoche: Ulrike Guérot bei der Abschlussveranstaltung in Bremen


Europa an jeder Ecke: Mit mehr als 70 Veranstaltungen und 76 Partnern ist die Europawoche im Land Bremen auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. Als Ehrengast begrüßte die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, am 25. Mai 2018 im Fly Deck die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot.

„Kein Frankreich mehr, kein Deutschland und auch kein Großbritannien“ – so hat die Publizistin die Vision eines Europas jenseits der Nationalstaaten in ihrem Buch „Warum Europa eine Republik werden muss“ skizziert. In Bremen stellte sie jetzt ihre Idee eines Europas der Regionen vor. „Es ist Zeit, dass wir uns dem Thema eines gemeinsamen Europas, gemeinsamer Währung, gemeinsamen Rechts annehmen“, betonte Guérot in ihrem Vortrag.

Mit rund 100 Gästen war das Fly Deck am frühen Freitagabend gut gefüllt. Geladene Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutierten mit Bürgerinnen und Bürgern die Frage „In welchem Europa wollen wir leben?“. Der lebhafte Austausch ging auch nach dem offiziellen Ende der Diskussionsrunde weiter. „Das Thema Europa bewegt die Menschen. Wir wollen, dass sie ihre Hinweise, Kritik und Sorgen einbringen können“, betonte Staatsrätin Hiller. „Die Europawoche 2018 stand deshalb ganz im Zeichen des Bürgerdialogs. Ich bin froh, dass wir mit unseren Veranstaltungen viele Menschen erreicht haben.“

Europa in Bremen-Obervieland.
Die EU und unser Stadtteil

Moderatorin Nadine Portillo im Gespräch mit den Europaabgeordneten Dr. Helga Trüpel und Dr. Joachim Schuster , JPG, 129.5 KB
Moderatorin Nadine Portillo im Gespräch mit den Europaabgeordneten Dr. Helga Trüpel und Dr. Joachim Schuster


Draußen schönstes Sommerwetter, drinnen hitzige Diskussionen: In der AMeB-Begnungsstätte in Bremen-Habenhausen fand an diesem Dienstag (14.05.2018) eine sehr engagierte Diskussion zur Bedeutung der Europäischen Union für den Stadtteil Obervieland und zur Zukunft Europas statt.

Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil sowie Vertreterinnen und Vertreter von Ortsamt, Quartiersmanagement, Klinikum Links der Weser und Gymnasium Links der Weser tauschten sich intensiv mit den bremischen Abgeordneten im Europäischen Parlament, Dr. Helga Trüpel und Dr. Joachim Schuster, aus.

Zu dem „Europäischen Bürgerdialog“, der im Rahmen der diesjährigen Europawoche stattfand, hatte die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, eingeladen. Was kommt von Europa bei uns im Stadtteil an? Was läuft und was funktioniert nicht? Welches Europa wünschen wir uns? Alle diese Fragen wurden von und mit den beiden Europaabgeordneten in einer sehr lebendigen und kritischen Diskussion erörtert.

Quartiersmanagerin Sandra Ahlers betonte, dass sie bislang sehr gute Erfahrungen mit Projekten gemacht habe, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) bezuschusst wurden. Aber sie wünsche sich noch mehr Unterstützung bei der Entwicklung neuer Angebote. Ähnliches berichtete Uwe Sudmann, Leiter des Gymnasiums Links der Weser; dort werden einige Angebote zur Unterstützung der Schülerinnen und Schüler mit ESF-Mitteln gefördert.

Allerdings ist die Antragstellung aus Sicht des Schulleiters sehr aufwändig geworden. Sudmann unterstrich die große Bedeutung der EU als Modell, wie Probleme und Aufgaben gemeinsam gelöst werden können; Ziel müsse es sein, die Jugendlichen für demokratische Systeme zu gewinnen und zu begeistern.

Der Europaabgeordnete Dr. Joachim Schuster betonte, dass die Umsetzung europäischer Förderprogramme bereits verschlankt und entbürokratisiert werde. Wichtig sei aber auch, eine ordentliche Mittelverwendung vor Ort zweifelsfrei belegen zu können. Seine Kollegin, Dr. Helga Trüpel MdEP, nahm den Hinweis von Roman Fabian, Mitglied des Betriebsrates im Klinikum Links der Weser und des Beirates Bremen-Obervieland, auf, dass eine nachhaltigere Unterstützung bei der Einarbeitung von Fachkräften im Gesundheitsbereich sinnvoll wäre.

Michael Radolla, Leiter des Ortsamtes, sowie Stefan Markus, Geschäftsführer des Bürger-hauses Obervieland, betonten, dass noch besser auf die Verhältnisse vor Ort zugeschnittene europäische Angebote sehr willkommen wären.

Europa in Bremen-Nord. Die EU und unser Stadtteil

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Moderatorin Nadine Portillo im Gespräch mit dem Publikum


Wo steckt Europa in meinem Stadtteil? – über diese Frage diskutierten die beiden Europaabgeordneten Dr. Helga Trüpel und Dr. Joachim Schuster am Dienstag (08.05.2018) auf Einladung der Bevollmächtigten beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, mit Akteuren vor Ort sowie Bürgerinnen und Bürgern im KITO – Altes Packhaus in Bremen-Vegesack.

Mit dabei waren auf dem Podium Carola Schulz (Quartiermanagerin Blumenthal), Reiner Blaschek (Vorstandsvorsitzender der ArcelorMittal Bremen GmbH), Christa Brokate-Golinski (Leiterin der Europaschule Burgdamm), Heiko Dornstedt (Leiter des Ortsamtes Vegesack) sowie Pastor Michael Schmidt (Vorstand der Friedehorst Stiftung) – und viele interessierte Bürgerinnen und Bürger im Publikum.

Welche Auswirkungen hat „große“ europäische Politik auf meinen Stadtteil – etwa durch Einwanderung, Förderprogramme oder wirtschaftsbezogene Aktivitäten? Welche Ideen und Wünsche haben die Menschen in Vegesack für die Zukunft der EU? Wie kann die EU unser Leben besser machen? Viele Fragen, jede Menge spannende Antworten – und kein Platz für Populismus.

Das Publikum konnte sich per Smartphone über eine „Feedback-Software“ direkt in die Diskussion einbringen und abstimmen, was zu einer sehr angeregten Gesprächsatmosphäre beitrug. Die engagierte Diskussion im KITO zeigte, was die EU auch sein kann: Motor, Ideengeber, Anlaufstelle und Brücke für Menschen vor Ort und Unterstützung der Wirtschaft bei globalen Herausforderungen. Am Ende waren sich die Teilnehmenden einig: Wir müssen die EU im täglichen Leben der Menschen sichtbarer machen – und die EU muss wissen, was vor Ort passiert.

„Europa liegt gleich um die Ecke“

v.li.: Margret Böttcher (Lappland-Initiative Bremen e.V.), Silvia Maliki (Rila e.V.), Konstanze Neysters (kommissarische Leiterin, OS Leibnizplatz), Senatorin Dr. Claudia Bogedan, Staatsrätin Ulrike Hiller und Knut Walther (Oberstufenleitung OS Leibnizplatz). (Foto: BBEE), jpg, 144.2 KB
v.li.: Margret Böttcher (Lappland-Initiative Bremen e.V.), Silvia Maliki (Rila e.V.), Konstanze Neysters (kommissarische Leiterin, OS Leibnizplatz), Senatorin Dr. Claudia Bogedan, Staatsrätin Ulrike Hiller und Knut Walther (Oberstufenleitung OS Leibnizplatz). (Foto: BBEE)


Mit dem Startschuss für eine Stadtteil-Rallye an der Oberschule am Leibnizplatz in der Neustadt haben die Bevollmächtigte Bremens beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, und die Senatorin für Kinder und Bildung, Dr. Claudia Bogedan, an diesem Mittwoch (02.05.2018) die Europawoche 2018 im Land Bremen eröffnet.

Staatsrätin Ulrike Hiller: „Europa liegt gleich um die Ecke. Das ist eine wichtige Erkenntnis, die die Bürgerinnen und Bürger bei dieser spannenden Veranstaltungsreihe mitnehmen können. Seien Sie neugierig, machen Sie sich auf den Weg durch Bremen und Bremerhaven und lernen Sie die EU von einer ganz neuen Seite kennen.“

Senatorin Dr. Claudia Bogedan: „Europäische Themen in der Schule sind wichtig, damit junge Menschen Zugang zu Europa erhalten. Das Land Bremen unterstützt Schulen dabei und strebt einen höheren Anteil der Europaschulen an.“

Die Europawoche findet jährlich bundesweit rund um den „Europatag“ der Europäischen Union am 9. Mai statt. Unter dem Motto „Mein Stadtteil, meine Region, mein Europa?“ finden in Bremen und Bremerhaven bis zum 25. Mai 2018 mehr als 70 Aktivitäten und Veranstaltungen statt.

Das Programm, an dem mehr als 76 Partner mitwirken, wird von der Bevollmächtigten Bremens beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit koordiniert. Der „Fahrplan Europawoche“ ist an allen bekannten Auslagestellen und im EuropaPunkt Bremen (Am Markt 20, 28195 Bremen, werktags von 12.00 bis 17.00 Uhr) erhältlich sowie online abrufbar unter: https://www.europa.bremen.de/ew

Bremen erhält Koordinator
für kommunale Entwicklungspolitik

Das Foto zeigt Sabine Drees (Deutscher Städtetag), Annette Turmann (SKEW) und Koordinator Timm Kroeger (BBEE) bei der Übergabe der Urkunde. © Jo Hempel Photography , jpg, 266.9 KB

Mit einer „Koordinierungsstelle kommunale Entwicklungspolitik“ verstärkt die Freie Hansestadt Bremen ihr Engagement zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals / SDG). Das neue Kompetenzzentrum ist bei der Bevollmächtigten beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit angesiedelt. Koordinator Timm Kroeger konnte jetzt die Urkunde für Bremen als „Zeichnungskommune der 2030-Agenda-Resolution“ entgegennehmen.

Staatsrätin Ulrike Hiller: „Die Freie Hansestadt Bremen engagiert sich seit mehr als 30 Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit. Um die globalen Probleme zu lösen, müssen wir aber auch vor der eigenen Haustür verantwortungsvoll handeln und die 17 Nachhaltigkeitsziele konsequent umsetzen. Auch hier können und wollen wir in Bremen und Bremerhaven Vorreiter sein.“

Zu den Schwerpunkten des Koordinators gehören die Bildungs- und Informationsarbeit zu den nachhaltigen Entwicklungszielen, die Vernetzung von lokalen Akteuren sowie die Planung und Durchführung von Veranstaltungen. Ziel ist es, kommunale Entwicklungspolitik im Land Bremen dauerhaft als Querschnittsaufgabe zu etablieren.

Stelleninhaber Timm Kroeger bringt vielfältige Erfahrung in der Entwicklungspolitik mit; er hat unter anderem als Koordinator der Entwicklungszusammenarbeit mit den europäischen Staaten für die Regierung Ecuadors gearbeitet und war in mehreren Ländern Lateinamerikas für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (giz) tätig.

Finanziert wird das neue Kompetenzzentrum in Bremen durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW). Bremen ist eine von bundesweit 60 Kommunen, in denen Koordinierungsstellen eingerichtet wurden.


Kontakt:

Koordinationsstelle für kommunale Entwicklungspolitik
Timm Kroeger
Tel.: 0421 / 361-21 94
timm.kroeger@europa.bremen.de

Sustainable Development Goals:

Die “Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ wurde im September 2015 auf einem Gipfel der Vereinten Nationen von allen Mitgliedstaaten verabschiedet. Sie bezieht explizit die Verantwortung der Industrieländer ein, sich auch im eigenen Land für die Umsetzung der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals / SDG) einzusetzen. Die SDG, die mit breiter Beteiligung der Zivilgesellschaft in aller Welt erarbeitet wurden, umfassen alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Soziales, Wirtschaft und Umwelt. SDG 11 zielt darauf, Städte „inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig“ zu gestalten.

Bremen hat im September 2017 die Musterresolution des Deutschen Städtetages „Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ unterzeichnet. Sie bildet den Orientierungsrahmen für die Aktivitäten Bremens in Bereichen wie Klima- und Umweltpolitik, Sozial- und Integrationspolitik sowie Entwicklungszusammenarbeit. Die Umsetzung auf lokaler Ebene kann auf bestehenden Initiativen und Institutionen aufbauen.

„Nachdenken über Europa“

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Zum Bürgerdialog „Nachdenken über Europa“ hat der Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) am Dienstag (17.04.2018) nach Bremen eingeladen. Die Diskussionsveranstaltung im „Café Brand / Atelierhaus Roter Hahn“ im Stadtteil Gröpelingen wurde vom Präsidenten des AdR, dem Belgier Karl-Heinz Lambertz, und der Bevollmächtigten der Freien Hansestadt für Europa, Staatsrätin Ulrike Hiller, eröffnet.

AdR-Präsident Lambertz: „Wir wollen mit Bürgerinnen und Bürgern über die Zukunft Europas sprechen. Wir wollen erfahren, wie Sie Europa vor Ort in ihren Regionen und Städten erleben. Wir brauchen ein Europa, das die Lebensbedingungen der Menschen verbessert und daran müssen wir gemeinsam arbeiten. Nur wenn wir verstehen, dass wir alle Europa sind, hat die EU eine Zukunft.“

An dem AdR-Bürgerdialog nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Zivilgesellschaft, Kultur und lokalen Initiativen teil. Bereits im Vorfeld konnten Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen online übermitteln. Mit der Feedback-Software sli.do konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung zudem direkt in die Diskussion eingreifen, nachhaken und abstimmen.

Staatssekretärin Hiller: „Der Ausschuss der Regionen ist ein wichtiger Hebel, um bremische Interessen in Brüssel einzubringen und auf EU-Politik Einfluss zu nehmen. Durch den Bürgerdialog haben wir wertvolle Rückmeldungen aus der Praxis erhalten, die wir für unsere europapolitische Arbeit nutzen werden.“

Europäischer Ausschuss der Regionen (AdR):

Der 1994 gegründete Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) ist ein beratendes Gremium der EU. Er setzt sich aus 350 Vertreterinnen und Vertretern der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften aus allen 28 EU-Mitgliedstaaten zusammen. Die Freie Hansestadt Bremen verfügt in der laufenden 6. Mandatsperiode (2015-2020) über einen Sitz im AdR und hat seit Juli 2017 bis zum Ende der Mandatsperiode den Vorsitz in der Deutschen Delegation inne.

Karl-Heinz Lambertz:

Karl-Heinz Lambertz wurde am 4.6.1952 in Schoppen / Belgien geboren. Nach seiner Juristen-Ausbildung bekleidete er von 1990 bis 1999 verschiedene Ministerposten in der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, bevor er zu deren Ministerpräsidenten gewählt wurde (1999-2004). Seit 2001 gehört er dem AdR an und war von 2011 bis 2015 Vorsitzender der Fraktion der Sozialistischen Partei Europas (SPE). Im Juli 2017 wurde Lambertz zum Präsidenten des AdR gewählt. Seit dem Jahr 2000 ist er zudem Mitglied und derzeit auch stellvertretender Vorsitzender des Kongresses der Gemeinden und Regionen des Europarates.

Bremen unterstützt europäische „Allianz für Kohäsionspolitik“

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AdR-Präsident Karl-Heinz Lambertz und Staatsrätin Ulrike Hiller

Der Bremer Senat hat in seiner heutigen (17.04.2018) Sitzung beschlossen, der europäischen Initiative “#CohesionAlliance” („Allianz für Kohäsionspolitik“) beizutreten. Die Allianz wurde vom Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR) und führenden Interessenvertretungen von Städten und Regionen ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Kohäsionspolitik der Europäischen Union (EU) im EU-Haushalt für die Zeit ab 2020 zu stärken und den Zugang für die Regionen zu erleichtern.

Die Bevollmächtigte Bremens für Europa, Staatsrätin Ulrike Hiller, betonte: “Die Allianz ist ein starkes Signal aus den Regionen an die EU, und es ist wichtig, dass Bremen dabei ist. Denn die Europäischen Strukturfonds sind unverzichtbar für unsere wirtschaftliche Entwicklung. Ich freue mich daher umso mehr, dass AdR-Präsident Lambertz heute in Bremen ist und diese Botschaft mit nach Brüssel nehmen wird.“

Derzeit wird ein Drittel des EU-Haushalts für die Kohäsionspolitik aufgewendet; Ziel ist es, regionale Ungleichheiten zu verringern, Arbeitsplätze zu schaffen und globale Herausforderungen wie Klimawandel oder Migration zu bewältigen. Bremen und Bremerhaven erhalten in der laufenden Förderperiode (2014-2020) unter anderem 103 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie 76 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

Die „#Cohesion Alliance“ wird von zahlreichen europäischen Regionen unterstützt, darunter auch mehreren Bundesländern in Deutschland. Der Beitritt Bremens zur Allianz bedeutet keine Vorentscheidung des Senats in der Debatte um die Zukunft der Kohäsionspolitik. Vor dem Hintergrund des anstehenden Austritts des Vereinigten Königreiches wird auf europäischer Ebene derzeit über die künftige Ausgestaltung des EU-Haushaltes diskutiert.

Europäischer Ausschuss der Regionen:

Der 1994 gegründete Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) ist ein beratendes Gremium der EU. Er setzt sich aus 350 Vertreterinnen und Vertretern der lokalen und regionalen Gebiets-körperschaften aus allen 28 Mitgliedstaaten zusammen. Die Freie Hansestadt Bremen verfügt in der laufenden 6. Mandatsperiode (2015-2020) über einen Sitz im AdR und hat seit Juli 2017 bis zum Ende der Mandatsperiode den Vorsitz in der Deutschen Delegation inne.

Karl-Heinz Lambertz:

Karl-Heinz Lambertz wurde am 4.6.1952 in Schoppen / Belgien geboren. Nach seiner Juristen-Ausbildung bekleidete er von 1990 bis 1999 verschiedene Ministerposten in der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, bevor er zu deren Ministerpräsidenten gewählt wurde (1999-2004). Seit 2001 gehört er dem AdR an und war von 2011 bis 2015 Vorsitzender der Fraktion der Sozialistischen Partei Europas (SPE). Im Juli 2017 wurde Lambertz zum Präsidenten des AdR gewählt. Seit dem Jahr 2000 ist er zudem Mitglied und derzeit auch stellvertretender Vorsitzender des Kongresses der Gemeinden und Regionen des Europarates.

Im Rahmen seines Besuches in der Freien Hansestadt Bremen wird AdR-Präsident Karl-Heinz Lambertz politische Gespräche im Rathaus führen, an einer Diskussion mit Schülerinnen und Schülern der Schulzentren Walle und Utbremen teilnehmen und gemeinsam mit Staatsrätin Hiller den AdR-Bürgerdialog „Nachdenken über Europa“ eröffnen.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.europa.bremen.de/europa_vor_ort/detail.php?gsid=bremen97.c.15009.de&asl=bremen97.c.1575.de

Senat startet Ausschreibung
zum 16. Bremer Solidaritätspreis

Bremer Solidaritätspreis, eine Skulptur des Bremer Bildhauers Bernd Altenstein, jpg, 79.9 KB
Bremer Solidaritätspreis, eine Skulptur des Bremer Bildhauers Bernd Altenstein

Der Senat der Freien Hansestadt Bremen schreibt in diesem Jahr zum 16. Mal den Bremer Solidaritätspreis aus. Bis Ende Juni 2018 können Vorschläge für mögliche Preisträgerinnen und Preisträger eingereicht werden. Die Preisverleihung findet im Frühjahr 2019 im Bremer Rathaus statt.

Seit 1988 wird der Bremer Solidaritätspreis alle zwei Jahre an Menschen verliehen, die sich für Menschenrechte und Demokratie sowie gegen die Folgen von Kolonialismus und Rassismus einsetzen; er soll als Würdigung und Ermutigung dienen und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Mit dem 16. Bremer Solidaritätspreis sollen Initiativen oder Personen ausgezeichnet werden, die von den Gefahren des „Shrinking Space“ betroffen sind. Shrinking Space bezeichnet die Einschränkung und Unterdrückung zivilgesellschaftlicher Akteure durch Repressionen sowie bürokratische und rechtliche Maßnahmen. Dies betrifft z.B. Nichtregierungsorganisationen, Initiativen oder auch einzelne Aktivistinnen und Aktivisten.

In vielen Teilen der Welt erfolgt diese Einschränkung durch Regierungen, welche die Arbeit der zivilgesellschaftlichen Akteure eigentlich schützen sollten. Betroffen ist zivilgesellschaftliches Engagement in verschiedensten Bereichen, etwa der Einsatz gegen Umweltzerstörung und Landgrabbing, also die illegale Aneignung von Land, die Interessenvertretung von Minder-heiten wie Indigenen, religiösen Gruppen oder sexuellen Minderheiten sowie der Kampf für Menschenrechte, Demokratieerhalt oder medizinische Versorgung.

Gesucht wird ein Akteur, der durch sein Engagement erfolgreich dazu beiträgt, die Position von zivilgesellschaftlichen Kräften zu stärken. Es kann sich bei der oder dem Nominierten um ein zivilgesellschaftliches Netzwerk oder einen Dachverband, aber auch um Einzelorganisation oder -personen handeln. Mit der öffentlichen Auszeichnung ist auch die Hoffnung verbunden, einen Beitrag zum Schutz der Preisträgerin bzw. des Preisträgers zu leisten.

Begründete Vorschläge für mögliche Preisträgerinnen und Preisträger können bis zum 30. Juni 2018 an folgende Anschrift gesendet werden:

Geschäftsführung des Kuratoriums zum Bremer Solidaritätspreis

c/o Die Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen
beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit
Frau Johanna Reimers
Ansgaritorstraße 22, 28195 Bremen
E-Mail: johanna.reimers@ez.bremen.de

Weitere Informationen zum Bremer Solidaritätspreis finden Sie in der Ausschreibung zum 16. Bremer Solidaritätspreis (pdf, 68.2 KB) und unter www.ez.bremen.de

Symposium zum transatlantischen Verhältnis

von links nach rechts: Dr. Ansgar Burghof (Direktor und Vorstand GSI), Kent Logsdon (Geschäftsträger ad interim, US-Botschaft in Berlin), Staatsrätin Ulrike Hiller, Dr. h.c. Erik Bettermann (Präsident GSI) und Darrel Colson (Präsident Wartburg College), jpg, 50.5 KB
von links nach rechts: Dr. Ansgar Burghof (Direktor und Vorstand GSI), Kent Logsdon (Geschäftsträger ad interim, US-Botschaft in Berlin), Staatsrätin Ulrike Hiller, Dr. h.c. Erik Bettermann (Präsident GSI) und Darrel Colson (Präsident Wartburg College) Copyright: Jürgen Sendel

An diesem Montag (19.03.2018) fand in der Landesvertretung Bremen in Berlin das Symposium „Von Rebellen und Demokraten – ein neuer Blick auf ein altes Verhältnis. Die deutsch-amerikanischen Beziehungen von 1848 bis heute“ statt.

Die eintägige Konferenz, zu der das Gustav-Stresemann-Instituts e.V., das Wartburg College in Iowa und die Landesvertretung eingeladen hatten, beleuchtete die deutsch-amerikanischen Beziehungen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts und gab einen Ausblick auf die Zukunft des transatlantischen Verhältnisses.

Staatsrätin Ulrike Hiller betonte in ihrer Begrüßung: „Das Land Bremen hat seit jeher eine besondere Beziehung zu den USA. Es war 1783 eines der ersten Länder, das die Vereinigten Staaten von Amerika anerkannte. Aktuell diskutieren wir intensiv über die Zukunft der transatlantischen Beziehungen. Dabei ist es wichtig, dass wir uns der gemeinsamen Fundamente besinnen, um das künftige Miteinander zu gestalten.“

An der Veranstaltung nahmen auch der US-Botschafter ad interim, Kent Logsdon, sowie Dr. Darrel Colson, Präsident des Wartburg College, teil. In Vorträgen ging es um eine Bestandsaufnahme der deutsch-amerikanischen Beziehungen, Erfolgsgeschichten des deutsch-amerikanischen Austausches sowie die Zukunft des bilateralen Verhältnisses. Die Schirmherrschaft für das Symposium hat Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier übernommen.

„100% mensch“

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Ausstellungsplakat „100% mensch“

Ab Montag, den 12. März 2018, zeigt die Vertretung des Landes Bremen beim Bund die Ausstellung „100% mensch“. Für das Projekt hat der „Kulturladen Huchting“ 100 Menschen mit Migrationshintergrund porträtiert, die in dem Stadtteil im Bremer Süden leben und arbeiten. Ihre individuellen Geschichten von Heimat, Aufbruch, Hiersein und Zukunft sind mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln ins Bild gesetzt worden.

Die Berliner Ausstellung zeigt eine Auswahl von 23 großformatigen Foto-Porträts. Darin eingearbeitet sind biographische Motive, die etwas vermitteln über die Porträtierten, ihre Wurzeln oder die Menschen, die sie auf ihrem Weg in die deutsche Gesellschaft begleitet haben.

In Audioporträts berichten die Beteiligten darüber, welche Faktoren zur erfolgreichen Integration beigetragen haben. Auf kalligraphisch gestalteten Koffer beschreiben die Porträtierten in Gedichtform, was ihnen das Gefühl gibt, „angekommen“ zu sein.

Die Bevollmächtigte des Landes Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, betonte anlässlich der Ausstellungseröffnung: „Um die Geschichte der Migration in Deutschland erzählen zu können, müssen wir die Geschichten der Zugewanderten kennen. Die Porträtsammlung leistet hierzu einen wert-vollen Beitrag.“

Die Ausstellung „100% mensch“ des „Kulturladens Huchting“ ist bis zum 29. Juni 2018 in der Landesvertretung Bremen beim Bund, Hiroshimastraße 24, 10785 Berlin, zu sehen (werktags von 10.00 bis 15.30 Uhr, freitags bis 13.30 Uhr). Um Anmeldung wird gebeten.

Begleitprogramm der Ausstellung

Im Begleitprogramm der Ausstellung lädt die Landesvertretung Bremen beim Bund am Donnerstag, den 7. Juni 2018, ab 19.00 Uhr zu einer Diskussion mit anschließendem Konzert der „ZollhausBoys“, eine Gruppe von vier jungen syrischen „Bremer Neubürgern“.

Der „Kulturladen Huchting“ ist eine Stadtkultureinrichtung, die Angebote der kulturellen Bildung unter anderem in den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Foto und Video, Bildende Kunst und Sprachen an alle Alters- und Bevölkerungsgruppen in dem Stadtteil und darüber hinaus richtet. Seit 2006 entwickelt der Kulturladen schwerpunktmäßig stadtteilbezogene interkulturelle und interreligiöse Projekte, die sich künstlerisch mit den Themen Migration, Integration, Heimat, Flucht und Ankommen sowie gemeinsamen Zukunftsperspektiven auseinandersetzen.

Die Vertretung des Landes Bremen beim Bund versteht sich als Interessenvertretung auf politischer Ebene und präsentiert die Vielfalt des Zwei-Städte-Staates unter anderem durch Diskussionsveranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen oder andere kulturelle Events.

Antrittsbesuch in der Landesvertretung Bremen

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Die Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, hat an diesem Mittwoch die lettische Botschafterin, Inga Skujina, zum Antrittsbesuch in Berlin begrüßt.

Im Mittelpunkt des Gedankenaustausches in der bremischen Landesvertretung standen die traditionell engen Beziehungen zwischen Bremen und Lettland sowie aktuelle europapolitische Themen.

Staatsrätin Hiller: „Lettland ist für uns ein wichtiger Partner, und ich freue mich, dass es viele Ansätze für eine noch engere Kooperation gibt. In Zeiten, in denen Europa vor großen Herausforderungen steht, ist dies ein gutes Zeichen.“

Die lettische Hauptstadt Riga ist seit 1985 Bremens Partnerstadt. Bereits zu Zeiten des Hansebundes gab es einen engen Austausch zwischen beiden Handelsstädten. In Lettland sind heute rund 1.200 Firmen mit deutschem Kapitalanteil tätig (Stand: Oktober 2017, Quelle: Auswärtiges Amt), insbesondere in der Metallverarbeitung, im Dienstleistungsbereich sowie im Handel; Deutschland ist einer der wichtigsten Handelspartner Lettlands.

Vor ihrem Amtsantritt im August 2017 war Botschafterin Skujina unter anderem stellvertretende Staatssekretärin für EU-Angelegenheiten und Leiterin des Sekretariates des Vorsitzes der Republik Lettland im Rat der Europäischen Union.

BKA-Präsident Holger Münch ist neuer Bremer Kohlkönig

Kohlkönig Holger Münch mit Vorgängerin, Tatort-Kommissarin Sabine Postel, sowie Bürgermeister Sieling und Staatsrätin Hiller, jpg, 120.9 KB
Kohlkönig Holger Münch mit Vorgängerin, Tatort-Kommissarin Sabine Postel, sowie Bürgermeister Sieling und Staatsrätin Hiller

01.02.2017

Nervenkitzel pur bei der 64. Bremer Roland-Runde in der bremischen Landesvertretung in Berlin: Staatsrätin Ulrike Hiller lud die rund 200 Gäste des traditionellen Grünkohl- und Pinkel-Essens am 1. Februar 2018 zum kurzweiligen Krimi-Dinner. Gesucht: ein Nachfolger für die scheidende Kohlkönigin, Tatort-Kommissarin Sabine Postel.

„Mit der diesjährigen Roland-Runde beweisen wir einmal mehr, wie spannend Bremen und Bremerhaven sind“, stimmte die Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Hiller, die Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Medien ein.

Zwischen Suppe, Grünkohl, Dessert und allerlei falschen Fährten war es an den Gästen aus Bremen, Bremerhaven und Berlin, das Krimi-Rätsel des Abends zu lösen. Für Stärkung sorgte dabei der Chefkoch des Bremer Park Hotels, Christian Jentke, mit seinem ganz persönlichen Grünkohl-Rezept – unterstützt vom Team der bremischen Landesvertretung um Küchenchef Martin Neumann.

Am Ende lüftete Staatsrätin Hiller das Geheimnis: „Wir freuen uns, dass wir mit dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes einen überzeugenden Repräsentanten unseres Zwei-Städte-Staates zum neuen Kohlkönig küren können. Holger Münch hat den Polizei-Beruf in Bremen von der Pike auf gelernt und sich mit seiner hervorragenden Arbeit für den Posten als BKA-Chef empfohlen“, betonte die Bevollmächtigte in ihrer Krönungsrede. „Was ist bei dieser Vita passender, als den Kohl-Orden aus den Händen einer der beliebtesten deutschen Tatort-Kommissarinnen zu erhalten.“

Staatsrätin Hiller dankte zudem der scheidenden Majestät, Kohlkönigin Sabine Postel, für ihre einjährige Regentschaft. „Sie haben mit Ihrem langjährigen Einsatz im Bremer Tatort dazu beigetragen, dass das Land Bremen fest in der deutschen Fernsehlandschaft und damit im Bewusstsein der Menschen verankert ist. Sie und Ihr TV-Team sind bodenständig, ehrlich und sympathisch – ganz wie Bremen und Bremerhaven.“

„Die Bremer Stadtmusikanten“ in Berlin

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Lesen macht Kinder stark – Die Bremer Stadtmusikanten in Berlin

14.11.2017

Eine ganz besondere Märchenstunde fand am heutigen Mittwochmorgen in der Landesvertretung Bremen in Berlin statt. Dazu wurde der große Saale der Landesvertretung, mit bunten Kissen und einem riesigen Vorlesesessel, in eine Märchenwelt verwandelt.

Zu den 28. Berliner Märchentagen las die Bevollmächtigte Staatsrätin Ulrike Hiller rund 40 Erst- und Zweitklässler aus Berliner Schulen das Märchen der Bremer Stadtmusikanten vor. Nicht nur das Vorlesen der Staatsrätin Hiller war für die Kids etwas Besonderes, sondern auch die kleine Überraschung im Anschluss. Bei Kakao und Milchreis konnten die Schülerinnen und Schüler Staatsrätin Hiller über ihre Arbeit ausfragen.

„Die Landesvertretung Bremen ist bereits zum 5. Mal bei den Märchentagen dabei und es freut mich jedes Mal auf Neue, wie gebannt und mit großen Augen die Kindern der Geschichte der Bremen Stadtmusikkanten zuhören. Gerade in unserer schnellen Zeit, in der bereits die kleinen Erst- und Zweitklässler ein Smartphone oder Tablet besitzen, muss man die Tradition des Lesens aktiv fördern.“ so Staatsrätin Ulrike Hiller.

Zum Abschied gab es für alle Schülerinnen und Schüler das Buch der Stadtmusikanten, noch einmal zum selber nachlesen, als Geschenk mit nach Hause.

Im Rahmen der diesjährigen 28. Berliner Märchentage präsentiert zudem das „MÄRCHENLAND- Deutsches Zentrum für Märchenkultur“ die Ausstellung "Liebe überwindet Grenzen und bringt Freiheit - Hass errichtet Mauern!", acht nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler wurden dazu eingeladen, das Motto frei zu interpretieren.

Die daraus entstandenen Werke sind als Kooperationsausstellung mit dem Art Management und der Kuratorin Nicole von Vietinghoff-Scheel noch bis zum 26. November in der Zeit von 9 bis 15 Uhr in der Landesvertretung Bremen, Hiroshimastraße 24, 10785 Berlin, zu sehen.

Phil à la carte

Für die Gäste spielten „Quartetto con Brio“, Mitglieder der Bremer Philharmoniker, Oleg Douliba und Florian Baumann, (Violine), Dietrich Schneider, (Viola), Karola von Borries, (Violoncello)., JPG, 97.2 KB
Für die Gäste spielten „Quartetto con Brio“, Mitglieder der Bremer Philharmoniker, Oleg Douliba und Florian Baumann, (Violine), Dietrich Schneider, (Viola), Karola von Borries, (Violoncello).

14.11.2017

Bereits zum fünften Mal waren am gestrigen Dienstagabend die Bremer Philharmoniker zum „Phil a la carte“ zu Gast in der Bremer Landesvertretung in Berlin. Bei dem musikalischen Abend wurden fast 100 Gäste aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mit zauberhaften Tönen vom „Quartetto con Brio“ der Bremer Philharmoniker verwöhnt.

Die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller sowie der Intendant der Bremer Philharmoniker Christian Kötter-Lixfeld freuten sich über die jährliche Tradition, eine kulturelle Brücke vom Bundesland Bremen in die Hauptstadt nach Berlin zu schlagen.

„Die Bremer Philharmoniker sind durch ihr vielfältiges künstlerisches Engagement ob beim Philharmonischen Konzert, Oper oder bei der musikalischen Nachwuchsförderung die tragende Säule des nordwestdeutschen Musiklebens. Bremen und Bremerhaven dürfen stolz sein, ein so tolles Orchester zu haben“ sagte Staatsrätin Hiller am Abend.

Phil a la carte stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Nur wer die Sehnsucht kennt…“. Inspiriert durch die tiefen und verschiedenartigen Gefühle haben Komponisten immer wieder ihre Erfahrungen mit der Liebe in Töne gesetzt. Wie die Dichter, die ihre Gefühle beschreiben, suchten auch die Tonsetzer nach Möglichkeiten ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Der Intendant der Bremer Philharmoniker, Christian Kötter-Lixfeld führte durch den märchenhaft musikalischen Abend.

Neue Brücken bauen

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v.l. Ulrike Hiller, Jens Adam, Olga Meider, Rezene Ghide, Thomas Rosenthal und Petra Fritzsch

27.10.2017

Die Landesvertretung Bremen in Berlin versteht sich als offenes Haus, eine Art Botschaft, für alle Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven. In der täglichen Arbeit werden Brücken von Berlin in unser Bundesland Bremen gebaut, egal ob es sich dabei um eine Informationsveranstaltung, Konferenzen oder die tägliche Arbeit für die Beschäftigten der Bundesratsabteilung geht.

Die Landesvertretung hat mit dem Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine gänzlich neue "Brücke" gebaut. Diesmal nicht von einem Ort zum anderen, sondern von Deutschland in die ganze Welt. Mit dieser neu gebauten Brücke geht das Bremer Ressort mit positivem Beispiel voran, Flüchtlingen die Integration in Deutschland zu ermöglichen.

Rezene Ghide, ein 27-jähriger Mann aus Eritrea, war für die letzten sechs Wochen ein neues Teammitglied in der Landesvertretung Bremen. Ghide flüchtete unter Lebensgefahr 2016 aus seinem Heimatland, in dem es bis heute eine Militärdiktatur und eine katastrophale Menschenrechtslange gibt, die wir uns in Deutschland nur äußerst schwer vorstellen können.

"Die Integration von Flüchtlingen in unsere Gesellschaft ist eine Aufgabe, der wir uns alle stellen müssen. Wir als Bremer Landesvertretung gehen sehr gerne mit gutem Beispiel voran und ermöglichen, dass geflüchtete Menschen praktische Erfahrungen in unserem Ressort sammeln können. Rezene Ghide hat bereits einen Sprachkurs über die Agentur für Arbeit begonnen, jetzt gilt es für ihn, den beruflichen Alltag kennenzulernen und gleichzeitig die erworbenen Sprachkompetenzen auszubauen", so Staatsrätin Ulrike Hiller.

Aufgrund seiner handwerklichen Erfahrungen und seines Geschicks, konnte Ghide in verschiedene Bereiche der Landesvertretung Bremen reinschnuppern. In den Zentralen Diensten half er bei Reparaturen und Räumarbeiten, im Küchenbereich unterstützte er den Küchenchef und auch im Gästehaus der Landesvertretung packte er mit an. Ziel war es nicht nur mitzuarbeiten, sondern auch den Arbeitsalltag hautnah zu erleben und "on the Job" unsere Sprache intensiver zu üben.

"Ich möchte mich an dieser Stelle für das enorme Engagement meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Landesvertretung Bremen bedanken, die mit Ihrem Einsatz solch eine gelebte Integration überhaupt erst möglich gemacht haben. Der Schlüssel für das Gelingen der Integration von Flüchtlinge liegt nicht nur darin Sprachbarrieren zu überwinden sondern auch unsere Lebenswelt und Kultur kennen und lieben zu lernen," so Staatsrätin Ulrike Hiller.

Rezene Ghide wird nach seinem Praktikum von der Agentur für Arbeit weiter betreut, um den nächsten Integrations- und Sprachkurs zu absolvieren. Für die Landesvertretung Bremen geht es in eine neue Runde. Die nächsten Bewerbungen sind bereits eingetroffen, um einen weiteren Flüchtling zu ermöglichen, den Arbeitsalltag in Deutschland kennen zu lernen.

Preview des neuen Bremer Tatort

v.l. Oliver Mommsen (Schauspieler), Stefan Hansen (Musik), Sabine Postel (Schauspielerin), Annette Strelow (Redaktion), Nadeshda Brennicke (Schauspielerin), Frank Hanf (Dienststellenleiter Landesvertretung Bremen), Luise Wolfram (Schauspielerin), Olaf Kraemer (Co-Autor), Jan Weyrauch (Programmdirektor Radio Bremen) [Foto: Pressestelle Landesvertretung Bremen, Fotograf Daniel Wolff], JPG, 195.4 KB
v.l. Oliver Mommsen (Schauspieler), Stefan Hansen (Musik), Sabine Postel (Schauspielerin), Annette Strelow (Redaktion), Nadeshda Brennicke (Schauspielerin), Frank Hanf (Dienststellenleiter Landesvertretung Bremen), Luise Wolfram (Schauspielerin), Olaf Kraemer (Co-Autor), Jan Weyrauch (Programmdirektor Radio Bremen) [Foto: Pressestelle Landesvertretung Bremen, Fotograf Daniel Wolff]

13.09.2017

Am gestrigen Mittwoch 13. September 2017, zur gewohnten Tatort-Zeit 20:15 Uhr gab es für 120 Gäste in der Landesvertretung Bremen, die Preview des neuen „Bremer Tatort“ zu sehen. Bereits zum fünften Mal hatte die Bevollmächtigte, Staatsrätin Ulrike Hiller zusammen mit Radio Bremen zu diesem Fernsehabend eingeladen.

Am Anschluss an die Preview gab es für die Gäste die Möglichkeit direkt Fragen an die Schauspieler Sabine Postel (Hauptkommissarin Inga Lürsen), Oliver Mommsen (Hauptkommissar Stedefreund), Nadeshda Brennicke (Maria Voss) und Luise Wolfram (Linda Selb) zu stellen.

Radio Bremen Programmdirektor Jan Weyrauch bedankte sich, den bereits fünften Tatort in der Landesvertretung Bremen in der Hauptstadt präsentieren zu dürfen. „Es ist mittlerweile eine tolle Tradition, zusammen mit den SchauspielerInnen ein Stück Bremen in der Hauptstadt zu präsentieren. Ich kann schon so viel verraten, der neue Radio Bremen Tatort „Zurück ins Licht“ wird äußerst spannend und führt uns ins Umfeld der Pharmaindustrie,“ so Jan Weyrauch.

Die Landesvertretung Bremen in Berlin versteht sich als Interessenvertretung Bremens und arbeitet eng mit den Organen des Bundes, den in Berlin vertretenen diplomatischen Missionen, den Verbänden und Entscheidungsträger/Innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Presse und Kultur zusammen. Gerade für viele ButenbremerInnen sind die Veranstaltungen in der Landesvertretung ein willkommener Ort um die Freundschaft, aber auch das Netzwerk zwischen Berlin und Bremen zu pflegen.

Die Erstausstrahlung des Bremer Tatort „Zurück ins Licht“ ist am Sonntag, 22. Oktober 2017, um
20.15 Uhr im Ersten.

Skulptur sucht Schule

29.06.2017

Seit dem Jahr 2009 besteht das Projekte »Skulptur sucht Schule«. Eine einfache wie geniale Idee: Das Gerhard-Marcks-Haus Bremen stellt ein Kunstwerk für eine Schule zur Verfügung. Anstelle traditioneller Pädagogik im Museum, bei der Bildungsinhalte erklärt werden, wird das Kunstwerk auf diese Art und Weise Teil des Umfelds der Schüler. Diese sollen sich in einem nächsten Schritt inhaltlich und künstlerisch damit auseinandersetzen. Im Unterricht und im Atelier des Gerhard-Marcks-Hauses erarbeiten die Schüler ihre eigenen Kunstwerke, die für einen gewissen Zeitraum im Anschluss ausgestellt werden.

Bei der Ausstellung „Skulptur sucht Schule“ werden Arbeiten von Schülern der Jahrgangsstufen fünf bis zehn der Albert-Einstein-Schule in Bremen Osterholz-Tenever aus Bremen gezeigt. Dort befand sich für ein Jahr die Plastik »Prometheus und der Zeus-Adler« (1981) von Gerhard Marcks, die auch in der Landesvertretung Bremen zu sehen ist.

Ziel ist es Kinder und Jugendliche, die nur schwer oder nie den Weg ins Museum finden für Kunst zu begeistern. Kunst und Kultur soll zu einer Selbstverständlichkeit für alle Gruppen der Gesellschaft, auch bildungsfernere Schichten werden. Der Schwerpunkt liegt auf Inklusion.

Das Gerhard-Marcks-Haus in Bremen ist ein Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei. Es zählt zu den national und international anerkannten Bildhauermuseen. Hier werden Sonderausstellungen zur Geschichte und Gegenwart der Bildhauerei gezeigt, die beweisen, dass Skulptur ein lebendiges Medium ist.

Die Arbeiten der Schüler können vom 29.06.2017 bis 09.08.2017 in der Landesvertretung Bremen in Berlin besichtigt werden.

Landesvertretung Bremen | Hiroshimastraße 24 | 10785 Berlin
Montag bis Freitag 10:00 bis 15:00 Uhr

Safe the Date: Finissage in der Landesvertretung Bremen am Mittwoch 09.08.2017 | 12:00 bis 14:00 Uhr. Anmeldungen für die Finissage unter veranstaltungen@lvhb.bremen.de schnelle Anmeldung garantiert eine Einladung, denn die Plätze sind limitiert!


Regenbogenfahne gehisst

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Am Tag der Bundesratsentscheidung weht die Regenbogenflagge vor der Bremer Landesvertretung in Berlin

07.07.2017

Vor genau einer Woche am 30.06.2017 hat der Deutsche Bundestag in einer historischen Entscheidung den Weg freigemacht für die Einführung der „Ehe für Alle“. Mit 623 abgegeben Stimmen sprach sich eine Mehrheit von 393 Abgeordneten für die rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare aus. Diese Gleichstellung bedeutet, dass in Zukunft gleichgeschlechtliche Paare genauso heiraten und Kinder adoptieren können wie ein Paar von Mann und Frau.
In der heutigen 959. Sitzung des Bundesrates am 07.07.2017 wurde unter dem Tagesordnungspunkt 104 – das Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts abgestimmt. Der Gesetzesbeschluss sieht eine entsprechende Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuches vor. Eine Neueintragung einer Lebenspartnerschaft wäre dann nicht mehr möglich. Bereits eingetragene Lebenspartnerschaften bleiben bestehen, können aber in eine Ehe umgewandelt werden.

Das Bundesland Bremen unterstützt die „Ehe für Alle“ und setzt mit der gehissten Regenbogenfahne an der Landesvertretung Bremen in Berlin ein Zeichen für die Gleichstellung homosexueller Paare.
Der Bundesrat hat zu dem Gesetz den Vermittlungsausschluss nicht angerufen, somit wird das Gesetzt dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet, um dann drei Monate nach der Verkündung in Kraft zu treten.

11. DRK-Medienpreis aus Bremen

Die drei Gewinner des DRK-Medienpreises, v.l.nr. Kristin Herman (Print), Jens Schellhass (Hörfunk) und Daniela Agostini (TV) [DRK Bremen / Tom Maelsa], jpg, 90.8 KB
Die drei Gewinner des DRK-Medienpreises, v.l.nr. Kristin Herman (Print), Jens Schellhass (Hörfunk) und Daniela Agostini (TV) [DRK Bremen / Tom Maelsa]

08.05.2017

Bewegende Schicksale, die sich im Verborgenen abspielen, standen bei der diesjährigen Preisverleihung des DRK-Medienpreises im Mittelpunkt. Die insgesamt mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde für Beiträge vergeben, die Schicksale von Helfern und Hilfen zeigen, die nicht in den Schlagzeilen waren. Die Arbeiten seien geprägt davon, unsichtbares sichtbar zu machen, betonte DRK-Botschafterin Maybrit Illner, die den Festakt in der Bremer Landesvertretung in Berlin moderierte.
Im Beisein von DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters wurden Redakteurinnen und Redakteure aus den Mediengattungen Print, Hörfunk und Fernsehen ausgezeichnet, deren Beiträge sich mit sozialen und gesellschaftlichen Themen beschäftigen und sich an den Grundsätzen des Roten Kreuzes orientierten. Erstmals waren unter den Gewinnern zwei Beiträge aus Bremen.
So wie die Redakteurin Kristin Hermann, die zwei Wochen lang die Crew des Flüchtlingsschiffs „Aquarius“ begleitet hatte und schließlich selbst zur Helferin wurde. „Sie nannten mich Schwester“ – ist der Titel des Dossiers, das im Weser-Kurier erschienen ist und in der Kategorie Print ausgezeichnet wurde.
Die weiteren Preise in den Gattungen Hörfunk und Fernsehen erhielten Jens Schellhass und Daniela Agostini. Jens Schellhass hatte mit seiner von Radio Bremen für die ARD produzierten Reportage „Die Illegalen“, einen Beitrag über Flüchtlinge, die ohne Aussicht auf Asyl, illegal in Deutschland leben, eingereicht. Daniela Agostini hatte die Jury mit ihrem vom SWR ausgestrahlten Film „Gute Pflege – eine Frage der Haltung“ überzeugt. Dieser Film zeigt, wie trotz marktüblicher finanzieller Bedingungen sehr qualitätsvolle und menschenwürdige Pflege im Altersheim möglich ist.
„Mit eindringlichen journalistischen Darstellungsformen lenken diese Beiträge unseren Blick auf das soziale Engagement, das sich oft im Hintergrund hält – und sie machen menschliche Schicksale, die sich im Verborgenen abspielen, für die Öffentlichkeit sichtbar. Damit prägen sie auch das gesellschaftliche Bewusstsein“, erklärte Torsten Meinberg, Federführer des Deutschen Lotto- und Totoblocks. LOTTO stiftet gemeinsam mit dem Roten Kreuz Bremen den DRK-Medienpreis.
Bereits zum elften Mal hat das Deutsche Rote Kreuz mit dem Medienpreis journalistische Arbeiten gewürdigt, die sich mit sozialen Themen und den Grundsätzen des Roten Kreuzes beschäftigen. Der DRK-Medienpreis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Aus 242 Einsendungen hatte eine achtköpfige Jury die preiswürdigen Beiträge ausgewählt. Schirmherr und Jury-Vorsitzender ist Christian Weber, der Präsident der Bremischen Bürgerschaft.
Fernseh-Moderatorin Maybrit Illner führte durch die Preisverleihung und erläuterte mit Blick auf den Stifter: „Das Gewinnen hatte hier wenig mit Glück zu tun, sondern mit echter Hingabe und Talent.“
Der DRK-Medienpreis ist eine Idee des Bremer Roten Kreuzes. Damit stellt das Rote Kreuz Beiträge heraus, die den Grundsätzen der Hilfsorganisation in besonderer Weise entsprechen: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Das Preisgeld wird mit Unterstützung eines Sponsors gestiftet, in diesem Jahr zum zweiten Mal von LOTTO. Der Medienpreis würdigt seit elf Jahren jeweils zum Weltrotkreuztag (8.Mai) journalistische Arbeiten aus Print, Hörfunk und Fernsehen. Zum Jubiläum der zehnten Vergabe fand die Verleihung im vergangenen Jahr erstmals auf Bremer Boden in Berlin statt. In seiner Begrüßungsansprache in der Bremer Vertretung würdigte Bremens Bevollmächtigte des Bundes und für Europa Ulrike Hiller das Rote Kreuz als Garant für Solidarität und Menschlichkeit. [DRK Bremen / Lübbo Roewer]

„All inclusive“

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von rechts: Eike Besuden, Hannelore Sporleder, Ulrike Hiller, Kevin Alamsyah, Joachim Wittrien, Melanie Socher, Verena Bentele, Ulrike Knospe, Samantha Hanses [Foto: Landesvertretung Bremen]

15.02.2017

Berlin. Eine Filmpremiere der besonderen Art gab es am 15. Februar 2017 in der Landesvertretung Bremen in Berlin. Staatsrätin Ulrike Hiller, Die Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit hatte zu einer besonderen Berlin Premiere geladen.

Gezeigt wurde am Abend die Filmkomödie „All inclusive“, die ein vollständiges inklusives Filmprojekt mit besonderen (behinderten) Schauspielern in den Haupt- und Nebenrollen ist.

Der Film erzählt die Geschichte von Ricky, gespielt von Kevin Alamsyah, der das Hotel Weserlust am Bremer Osterdeich erbt. Ricky steht vor der Frage, wie geht es jetzt weiter und hat das Hotel eine Zukunft. Unterstützung bekommt er von seinen Freunden, die ihm helfen die Probleme zu bewältigen und den Zweiflern zu zeigen, dass er es kann.

In 53 Minuten erlebt der Zuschauer witzige, traurige aber auch manchmal skurrile Momente. Der Film startet mit einer untraditionellen Beerdigungsfeier, die beim Pastor auf Verwunderung und auf Ablehnung stößt. Ricky und seine Freunde verabschieden sich von seiner Mutter Rosa, gespielt von Doris Kunstmann, auf eine eigene, ganz liebevolle Art und Weise. Wo ein Erbe ist, sind Erbschleicher und Scharlatane nicht weit und so hat Ricky noch ein weiteres Problem zu lösen.

Die Handlung von „All inclusive“ ist aus dem realen Leben gegriffen, nichts Weltfremdes, Erdachtes, was auf Fiktion beruht. Dadurch werden die Schauspieler besonders in den Mittelpunkt gestellt.

„Wenn ich mir eines wünschen dürfte ist es: dass solche inklusiven Filme keine Seltenheit in der deutschen Fernsehlandschaft mehr sind, sondern dazu gehören und man gar nicht erst die Fragen stellen muss – ist das inklusiv oder ist das nicht inklusiv“ sagte Staatsrätin Ulrike Hiller zur Begrüßung der Gäste.

„All inklusive“ ist eine gemeinsame Produktion der Blauen Karawane e.V. und den Pinguin Studios Eike Besuden, gefördert von der Aktion Mensch.

„All inclusive“ am 15.02.2017 in der Landesvertretung Bremen

63. Bremer Roland-Runde in der Landesvertretung in Berlin

Von links: Sven Regener, scheidender Kohlkönig, Sabine Postel, als neue Kohlkönigin und Ulrike Hiller, Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, jpg, 121.2 KB
Von links: Sven Regener, scheidender Kohlkönig, Sabine Postel, als neue Kohlkönigin und Ulrike Hiller, Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit

19.01.2017

Gestern war es wieder einmal so weit: Die Bremer Landesvertretung in Berlin hatte zur traditionellen 63. Bremer Roland-Runde geladen. Staatsrätin Ulrike Hiller begrüßte an diesem Abend Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kunst, Wissenschaft und Medien. „Ich freue mich jedes Jahr, dass so viele Gäste aus Bremen und Berlin zur Roland-Runde zusammenkommen. Wir als ‚Bremer Botschaft‘ wollen ein Haus der Vielfalt und der Kommunikation, des Austauschs und der Verständigung sein und das beweisen wir an solchen Abenden wie zur Bremer Roland Runde immer wieder aufs Neue“, sagte die Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller.
Mit der Roland-Runde verbunden ist das alljährliche Grünkohl- und Pinkel-Essen in der Landesvertretung. Auch kulinarisch wurde eine Brücke von Berlin nach Bremen geschlagen. Als Mitautor des internationalen Grünkohl-Kochbuchs hat Restaurantbesitzer und Chefkoch Jan Janning vom Restaurant Kränholm aus Bremen, das Küchenteam um Chefkoch Neumann unterstützt und sein ganz persönliches Grünkohlrezept mitgebracht.
Einmal mehr war der Höhepunkt des Abends die Verabschiedung des amtierenden Kohlkönigs und die Krönung einer neuen Kohlkönigin. Ulrike Hiller dankte der scheidenden Majestät Kohlkönig Sven Regener für seine einjährige Regentschaft. Sie hob nochmals sein Tun und Schaffen als Autor hervor, „Sven Regener schafft es mit seinen Werken, Bremen und Berlin einander näher zu bringen.“, sagte Staatsrätin Ulrike Hiller.

Mit Spannung wurde die Krönung der neuen Kohlkönigin erwartet. Das Nominierungs-Komitee des 2-Städte-Staats hat in diesem Jahr Sabine Postel als neue Kohlkönigin gekrönt. Das Komitee begründete seine Entscheidung mit der über 20 jährigen Verbundenheit von Sabine Postel mit ihrer Rolle als Hauptkommissarin Inga Lürsen im Bremer Tatort. „In ihrer Rolle steht sie wie keine andere für das Land Bremen und beschert den Nicht-Bremerinnen und Nicht-Bremern einen Einblick in unser wunderschönes Bundesland“, sagte Staatsrätin Ulrike Hiller in ihrer Krönungsrede.
Sabine Postel freute sich über die Ehrung und versprach sich als Botschafterin für den Austausch zwischen Bremen und Berlin einzusetzen. Die Liebe zum Grünkohl wurde ihr bereits als Kind mitgegeben, denn bereits die Oma baute in Neustadt am Rübenberge den wohlschmeckenden Kohl an – sagte Sabine Postel in ihrer Rede. Aber auch Erfahrungen als Botschafterin bringt Sabine Postel mit: Seit 2005 engagiert sie sich für das Bremer Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e.V.

Foto-Ausstellung gestartet

Für die Gäste der Bremer Roland Runde gab es eine zusätzliche Überraschung. Pünktlich zur Roland Runde startet eine neue Foto-Ausstellung. Titel: „Mit anderen Augen, Flüchtlinge fotografieren Bremerhaven“ – sie ist bis zum 7. Juli 2017 in der Landesvertretung Bremen zu sehen.

Unterstützung für eine gute Tradition

Die Bremer Roland Runde in der Landesvertretung Bremen in Berlin fand zum 63. Mal statt. Sie wurde unterstützt von Anheuser-Busch INBEV, Airbus, der BBBank, dem City Modehaus Ristedt, der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB), PNE Wind AG, Boomgarden, dem Weser Kurier, den Bremer Philharmonikern, Nordsee, der Böttcherstraße, Lampe & Schwartze KG, dem Alfred-Wegner Institut, Werder Bremen sowie dem Restaurant Kränholm.

Eindrücke der 63. Bremer Roland-Runde 2017

Ein Abend für Hans Koschnick

„Ein Abend für Hans Koschnick“ (v.l.) Ulrike Hiller, Christian Weber, Karla Müller-Tupath, Bernd Neumann, Marieluise Beck, Hans Jessen, JPG, 256.5 KB
(v.l.) Ulrike Hiller, Christian Weber, Karla Müller-Tupath, Bernd Neumann, Marieluise Beck, Hans Jessen, Wolfgang Eichwede

30.11.2016

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „brem.talk – hans jessen und gäste“ lud die Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, gestern (29.11.) zu einem „Abend für Hans Koschnick“ in die Landesvertretung Bremen in Berlin ein. Zusammen mit Freunden, Weggefährten und Experten wurde an das Leben und Schaffen Hans Koschnicks erinnert, der am 21. April 2016 im Alter von 87 Jahren verstarb. Staatsrätin Hiller begrüßte rund 100 geladenen Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus den Botschaften Israel, Bosnien und Herzegowina, Russland, Polen, Rumänien und Namibia.

Der Präsident der Bremischen Bürgerschaft, Christian Weber, wies in seiner Begrüßung auf die großen Verdienste des ehemaligen Bürgermeisters für die Freie Hansestadt Bremen hin. In seiner Video-Botschaft erinnerte Außenminister Frank-Walter Steinmeier an Hans Koschnicks unerschütterlichen Glauben an die Versöhnung und Verständigung zwischen den Völkern. Die Aussage Hans Koschnicks „Wo gesprochen wird, da fallen keine Schüsse“ sei auch zu seinem Antrieb geworden, so Steinmeier.

In der anschließenden von Hans Jessen moderierte Podiumsdiskussion beschrieb Prof. Dr. h.c. Bernd Neumann wie aus langjährigen politischen Kontrahenten letztendlich Freunde werden konnte: „Verlässlichkeit, Kompromissfähigkeit, Kameradschaft waren herausragende Eigenschaften von Hans Koschnick“. Der ehemalige Kulturstaatsminister erinnerte an die großen Sympathien, die Hans Koschnick quer alle Bevölkerungsgruppen entgegenkamen und an seine Gradlinigkeit auch in schwierigen Situation, wie z.B. bei er Schließung der AG Weser. Marieluise Beck MdB berichtete, dass der „Bremer Brückenbauer für den Frieden“ bis heute hohes Ansehen in Ost- und Süd-Ost-Europa genieße und stellte seine pragmatische und zugleich entschlossene Art (Außen-) Politik zu betreiben heraus. Auch Wolfgang Eichwede, ehemaliger Direktor Osteuropa Institut Bremen, würdigte Koschnicks Leistung bei der Städtepartnerschaft Bremen Gdańsk und der Aussöhnung zwischen Deutschland und Polen. Die Koschnick-Biografin Karla Müller-Tupath erinnerte an den großen Bremer Bürgermeister, der sich stets um den Zusammenhalt der Gesellschaft sorgte und der „heute als Ansprechpartner und Ratgeber fehlt“.

Bremen spricht sich für einen solidarischen und verlässlichen Neuansiedlungsrahmen für die Europäische Union aus

04.11.2016

Im heutigen Bundesrats-Plenum sprach sich Bremen zum „Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Schaffung eines Neuansiedlungsrahmens der Union und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 516/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates“ für einen stabilen und zugleich humanen Neuansiedlungsrahmen aus, der schutzbedürftigen Menschen Zukunftsperspektiven und einen legalen Weg nach Europa eröffnet.

Die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungspolitik, Staatsrätin Ulrike Hiller erklärte, dass wir zur Bekämpfung von Fluchtursachen „unser Bemühen darauf richten müssen, den Menschen in ihren Herkunftsländern auskömmliche Lebensbedingungen, eine positive Zukunftsperspektive und die notwendigen Instrumente zur demokratischen Teilhabe zu schaffen.“

Angesichts der zahlreichen Krisen und Konflikte sei es umso wichtiger einen Lösungsansatz zu verfolgen, der zumindest für einen Teil der in Not lebenden Menschen sofort greift und unmittelbare Hilfe bietet, so Hiller im Bundesratsplenum. Staatsrätin Hiller erinnerte daran, „dass die Freie Hansestadt Bremen daher bereits 2011 als erstes Land der Bundesrepublik Deutschland den Beschluss gefasst hat, sich am UNHCR-Resettlement-Programm zu beteiligen. Als Land mit starken wirtschaftlichen, kulturellen und städtepartnerschaftlichen Beziehungen weltweit sieht Bremen es als Pflicht an, globale Verantwortung zu übernehmen und sich für die Achtung der Menschenrechte zu engagieren.“.

Die Bremer Bevollmächtigte begrüßte, dass die Europäische Union mit einem erstmalig harmonisierten Neuansiedlungsrahmen als handlungsfähiger und werteorientierter globaler Akteur auftritt. „Das langfristige Ziel der Kommission, die Ablösung des Dublin-Verfahrens durch einen fairen Mechanismus zur Verteilung von Schutzbedürftigen auf alle Mitgliedsstaaten, darf dabei nicht aus dem Fokus geraten“, mahnte Hiller an.

„Dornröschen erwacht...“ in der Landesvertretung Bremen

Staatsrätin Hiller (5.v.l.), Kuratorin von Vietinghoff-Scheel (2.v.r.)  mit den Künstlerinnen und Künstlern [Foto: Pressestelle Landesvertretung Bremen; Fotograf Bastian Schmidt], JPG, 274.8 KB
Staatsrätin Hiller (5.v.l.), Kuratorin von Vietinghoff-Scheel (2.v.r.) mit den Künstlerinnen und Künstlern [Foto: Pressestelle Landesvertretung Bremen; Fotograf Bastian Schmidt]

03.11.2016

Die Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staaträtin Ulrike Hiller, hat am Donnertag (3.11.) zur Ausstellungseröffnung von „Dornröschen erwacht... Mädchen und Frauen in Märchen und Geschichten“ in die Bremer „Kulturbotschaft“ in Berlin eingeladen. Im Rahmen der 27. Märchentage des Märchenland e.V. zeigt die von Nicole von Vietinghoff-Scheel kuratierte Ausstellung „7 + 1“ Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die Kinder- und insbesondere Mädchenrechte in den Fokus nimmt. Staatsrätin Ulrike Hiller freute sich über rund 100 Eröffnungsgäste und die Möglichkeit in Kooperation mit UNICEF auf die Rechte für Kinder weltweit aufmerksam zu machen. Ann-Katrin Fahrenkamp von der UNICEF Arbeitsgruppe-Berlin, bedankte sich zudem, dass ein Teil des Erlöses der veräußerten Kunstwerke an UNICEF geht.

In Ihrer Einleitung zur Ausstellung erklärte Kuratorin Nicole von Vietinghoff-Scheel: „Dornröschen“ assoziieren wir mit zweihundertjähriger Märchentradition, mit
unglückbringendem Zauber als Strafe und einem Märchenprinzen, der zur richtigen Zeit
am richtigen Ort ist und küssenderweise das Happy End herbeiführt. Schauen wir in
diesen Tagen des Jahres 2016 einmal genau hin, ob oder inwieweit dies alles hinter uns
liegt! Wie modern und selbstbewusst sind wir – und wie sieht es andernorts aus?
„Ist das Dornröschen wirklich erwacht?“ Und wenn ja, wie wurde es wachgeküsst?“

Folgende Künstlerinnen haben in ihren Arbeiten versucht Wege und künstlerische Mittel
der Auseinandersetzung mit Kinder- und Mädchenrechten, mit gesellschaftlichem
Wandel junger Frauenpositionen sowie der Grimm’schen Märchen-Rezeption zu finden:
Juliane von Arnim (Deutschland), Genia Chef (Russland), Jil Mandeng (Deutschland), Marion Mandeng (Deutschland), Christine Mühlhan-Korner (Deutschland), Sandra Vater (Deutschland), Tanja Wekwerth (Deutschland) und Yoyo (Neuseeland/UK).

Die Ausstellung ist bis zum 25. November 2016 in der Landesvertretung Bremen in Berlin in der ersten Etage nach Absprache zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10:00-15:00 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.

SOFTOPENING der „globale° – Festival für grenzüberschreitende Literatur“ in Berlin

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Saša Stanišić liest in der Landesvertretung Bremen [Foto: Pressestelle Landesvertretung Bremen]

27.10.2016

Anlässlich der am Freitag offiziell in Bremen beginnenden „globale° – Festival für grenzüberschreitende Literatur“ hatten der Verein Globale e.V. und die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit am gestrigen Mittwoch (27.10.) zu einem „Softopening“ in der Bremer Landesvertretung in Berlin eingeladen. Staaträtin Ulrike Hiller freute sich, dass man zum zehnjährigen Jubiläum der „globale°“ diesen „Berlin-Ableger“ zum ersten Mal präsentieren konnten: „Die globale° ist in dieser Form europaweit einzigartig. Sie zeigt die Vielfalt der Literaturen und versteht sich als Teil des Dialoges zwischen den Kulturen“, so Hiller in ihrer Begrüßungsrede.

Auf die Besonderheiten und Einzigartigkeit sowohl der „globale°“ als auch des Autors Saša Štanišić wies im Folgenden Friederike Tappe-Hornbostel von der Kulturstiftung des Bundes hin. Das Festival und die Autorinnen und Autoren mit Migrationshintergrund, oder besser „Vibrationshintergrund“ (Zitat Tappe-Hornbostel), ihre Mehrsprachigkeit und Erfahrungen transnationaler Wanderungen, bereichern die deutsche Literaturlandschaft. Die Beziehung von Autor und Werk zur Herkunft und zur Sprache wurde exemplarisch im Gespräch zwischen Dr. Lore Kleinert von der globale und Saša Štanišić herausgearbeitet.

Saša Štanišić wurde 1978 in Višegrad, Bosnien-Herzegowina, ehemals Jugoslawien geboren. Mit 14 Jahren flüchtete er mit seiner Familie vor dem Bürgerkrieg nach Deutschland. Nach dem Studium der Slawistik und Deutsch als Fremdsprache ging Stanišić 2004 an das Deutsche Literaturinstitut in Leipzig. Mit Auszügen aus seinem Debütroman „Wie der Soldat das Grammophon repariert“ gewann er beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2005 den Publikumspreis. 2007 wurde er mit dem Förderpreis des Bremer Literaturpreis ausgezeichnet, im Februar 2008 erhielt Stanišić den Adelbert-von-Chamisso-Preis.

Mit der anschließenden Lesung aus seinem zweitem Roman „Vor dem Fest“, mit dem er 2014 den Preis der Leipziger Buchmesse 2014 gewann, und seiner aktuellen Erzählsammlung „Fallensteller“ begeisterte Saša Stanišić das Berliner Publikum. Eingerahmt wurde die Lesung von Musik von „Balkancello“ und den Musikern Pablo Ortega und Bojana Tadic. Nicht nur Libuše Černá (Festivalleitung globale°) freute sich im Anschluss über diesen gelungenen und stimmungsvollen Abend in Berlin, der Lust auf das Festival und eine Reise nach Bremen gemacht hatte.
Die globale findet vom 25. Oktober - 15. November 2016 in Bremen statt.

Weitere Informationen unter http://globale-literaturfestival.de/

„Tatort Landesvertretung Bremen“

Staatsrätin Ulrike Hiller (links) mit dem Bremen Tatort Team  [Foto: Pressestelle Landesvertretung Bremen, Fotografin Monique Theil], JPG, 261.6 KB
Staatsrätin Ulrike Hiller (links) mit dem Bremen Tatort Team [Foto: Pressestelle Landesvertretung Bremen, Fotografin Monique Theil]

20.10.2016

Am gestrigen Mittwoch (19.10.) 20:15 Uhr war es mal wieder soweit: Tatort Landesvertretung Bremen in Berlin! Bereits zum vierten Mal hatten Radio Bremen und die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, zur exklusiven Preview des neuen Bremen Tatorts in die Landesvertretung eingeladen. Staatsrätin Ulrike Hiller betonte in Ihrer Begrüßung vor den rund 100 Berliner Premieren-Gästen, dass es ihr eine besondere Freude sei abermals Gastgeberin dieses Events zu sein: „Als Landesvertretung wollen wir zum einen die Stärken unseres Zwei-Städte-Staates in der Bundeshauptstadt präsentieren. Zum anderen aber auch ein Stück „Identität“ und „Heimat“ gerade für die vielen ‚Butenbremerinnen und Butenbremer‘ in Berlin bieten.“ Dies gelänge bei der Tatort-Preview immer ganz besonders gut, so Hiller.

Auch Radio Bremen Programmdirektor Jan Weyrauch bedankte sich für die „großartige Gelegenheit den Bremen Tatort ‚ECHOLOT‘ vorab der Presse und Tatort-Fans in der Hauptstadt zu präsentieren“. Der Bremer Tatort spiele diesmal in der Bremer Start-Up-Szene, verriet Weyrauch. Die Erstausstrahlung ist am Sonntag, 30. Oktober 2016, um 20.15 Uhr im Ersten im Rahmen der ARD-Themenwoche „Zukunft der Arbeit“. Im Anschluss an die vom Publikum begeistert aufgenommene Premiere gab es noch die Möglichkeit Fragen an die Schauspieler Sabine Postel (Hauptkommissarin Inga Lürsen), Adina Vetter (Vanessa Arnold/Nessa) und Matthias Lier (David Arnold), die Regisseure/Autoren Peter Henning und Claudia Prietzel sowie das Film-Team von Radio Bremen zu stellen.

„jazzahead! goes Berlin“

(v.l.) Hans Peter Schneider (Messe Bremen), Peter Schulze (Sendesaal Bremen), Staatsminister Prof Monika Grütters, Prof. Ulrich Beckerhoff (Künstlerischer Leiter jazzahead!), Ulrike Hiller, Sybille Kornitschky (Projektleitung jazzahead!), Sarah Ryglewski MdB, jpg, 142.5 KB
(v.l.) Hans Peter Schneider (Messe Bremen), Peter Schulze (Sendesaal Bremen), Staatsminister Prof Monika Grütters, Prof. Ulrich Beckerhoff (Künstlerischer Leiter jazzahead!), Ulrike Hiller, Sybille Kornitschky (Projektleitung jazzahead!), Sarah Ryglewski MdB

29.9.2016

Die Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staaträtin Ulrike Hiller, und „jazzahead!“ luden am Mittwochabend (28.9.) zur Jazz-Soiree in die Bremer Landesvertretung ein. Anlass war das zehnjährige Bestehen des europaweit renommierten Branchentreffs und Festivals für Jazz. Staaträtin Hiller freute sich zusammen mit jazzahead! und der Messe Bremen diese kulturelle und wirtschaftliche Erfolgsgeschichte in Berlin präsentieren zu können. Gegenüber den rund 100 geladenen Gästen – darunter auch Kulturstaatsministerin Prof Monika Grütters und Vertreterinnen und Vertretern der finnischen Botschaft – erklärte Hiller: „Ich hoffe, dass ich sie alle nächstes Jahr bei der jazzahead! 2017 in Bremen wiedersehen werde, wenn Finnland das Partnerland sein wird.“

Der künstlerische Leiter der jazzahead!, Prof. Beckerhoff, sprach in seiner Begrüßungsrede einen Dank für die Möglichkeit der Präsentation in Berlin und die Unterstützung aus Politik und Wirtschaft aus: „Berlin ist für uns ein ganz wichtiger Ort, um die Bundespolitik zu erreichen. Vor allem die langjährige Unterstützung durch Kulturstaatsministerin Monika Grütters, ideell sowie auch großzügig durch Mittel aus dem Haushalt, hilft uns bei der stetigen Entwicklung.“ Um die Erfolgsgeschichte auf vielen Ebenen auch in der Zukunft weiterhin positiv gestalten zu können, benötige man eine weitere Unterstützung aus Politik und Wirtschaft. „Denn“ so Beckerhoff, „die jazzahead ist für die deutsche Jazzszene im internationalen Kontext unentbehrlich geworden.“

Von der musikalischen Unentbehrlichkeit der jazzahead! konnten sich die Gäste im Anschluss beim Konzert vom Helfrich-Mears Duo mit ECHO Preisträgerin 2016 Anke Helfrich (Piano) und Adrian Mears (Posaune) überzeugen. Beim anschließenden Empfang war von vielen Seiten zu hören, dass man der Aufforderung Staatsrätin Hillers die „jazzahead! 2017“ in Bremen zu besuchen, sehr gerne nachkommen wird.

Empfang für junge Sportlerinnen und Sportler aus Bremen in der Landesvertretung

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Staatsrätin Ulrike Hiller begrüßt die bremischen Finalisten bei „Jugend trainiert für Olympia“

22.9.2016

Rund 240 junge Sportlerinnen und Sportler aus Bremen und Bremerhaven vertreten in diesen Tagen beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ den Zwei-Städte-Staat in Berlin. Auf dem traditionellen Empfang in der Landesvertretung Bremen stärkten sich die Schülerinnen und Schüler gestern (21.9.) für die bevorstehenden Wettkämpfe. Die Bevollmächtigten beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, wünschte den Bremerinnen und Bremern weitterhin viel Glück für die kommenden Tage: „Bremen ist eine sportbegeisterte Stadt. Ich freue mich, dass sich so viele Jugendliche für das Herbstfinale qualifiziert haben und wünsche Euch weiterhin viel Erfolg!“

Beim so genannten Herbstfinale nehmen die Bremerinnen und Bremer in den Sportarten Beachvolleyball, Fußball, Golf, Hockey, Judo, Leichtathletik, Rudern, Schwimmen, Tennis und Triathlon. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus den Schulen Oberschule an der Ronzelenstraße, Gymnasium Links der Weser, Schule am Leher Markt, Ökumenisches Gymnasium, Gymnasium an der Hamburger Straße, Freie evangelische Bekenntnisschule, Oberschule an der Helsinkistraße, Oberschule am Leibnizplatz und dem Hermann-Böse-Gymnasium. Mit etwa 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist „Jugend trainiert für Olympia“ der größte Schulsportwettbewerb der Welt. Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb im Jahr 1969 als Initiative der Zeitschrift "Stern" von deren damaligem Chefredakteur und Herausgeber Henri Nannen, der Konferenz der Kultusminister und dem Nationalen Olympischen Komitee.

"Bremen schlägt Wurzeln in Berlin"

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Staatsrätin Hiller begrüßt die Künstlerinnen und Künstler

15.9.2016

Die Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staaträtin Ulrike Hiller, und der Verein "Ars Bosnae e.V." aus Bremen haben am Mittwoch (14. September 2016) zur Ausstellungseröffnung von "Wurzeln schlagen" in die Bremer "Kulturbotschaft" in Berlin eingeladen. In der von Amir Omerovic kuratierten Ausstellung haben acht Künstlerinnen und Künstler aus dem Raum Bremen zusammengefunden. Sie haben mit zum Teil unterschiedlichen Migrationshintergründen und ihren persönlichen Bezügen zu Bremen in ihren Arbeiten die Themen neue und alte Heimat behandelt. Staatsrätin Hiller freute sich einmal mehr, die Landesvertretung als Schaufenster für Bremen und Bremerhaven nutzen zu können. "Die Ausstellung ist auch Ausdruck der Vielfalt Bremens, der bremischen Künstlerinnen und Künstler und ihrer Kunst", so Hiller in ihrer Begrüßungsrede.

Amir Omerovic wies in seiner Einführung zur Ausstellung auf die unterschiedlichen Konzepte und Zugänge der Arbeiten zum Thema "Heimat" und "Bremer sein" hin: "Es gibt die Waschechten, die Zuzügler, die Einwanderer, die links und die rechts der Weser oder auch einfach mal nur ‚die Bremer‘." Was ist "Zuhause", fragte Omerovic die rund 100 geladenen Gäste der Vernissage. Er verwies auf die Theorien und Sprüche, die es dazu gebe. Der zutreffendste sei seiner Meinung nach: "Da wo ich bin, ist mein Zuhause!".

An der Ausstellung sind die Künstlerinnen und Künstler Maryam Motallebzadeh, Laila Seidel, Milena Tsochkova, Peter Rambowski, Rainer Weber; Tom Gefken, Mirsad Herenda und Amir Omerovic mit jeweils mindestens zwei Arbeiten beteiligt.

Die Ausstellung ist bis zum 6. Januar 2017 in der Landesvertretung Bremen in Berlin zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10.00 - 15.00 Uhr.
Der Eintritt ist kostenlos.