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Urkunde zur Grundsteinlegung

Vertretung des Landes Bremen am Sitz der Bundesregierung in Berlin

Zu sehen ist das Wappen der Freien Hansestadt Bremen mit dem Bremer Schlüssel in der Mitte und den Löwen rechts und links die das Wappen halten.
Freie Hansestadt Bremen

URKUNDE

Das Land, die Freie Hansestadt Bremen, errichtet in der Bundeshauptstadt Berlin im Jahre 1998 wieder eine Vertretung beim Bund. Von hier aus wird zukünftig die Mitwirkung im Bundesrat und an der Gesetzgebung des Bundes wahrgenommen.
Das Gebäude ist so konzipiert, dass es auch als Zentrum der Interessenvertretung der beiden Städte Bremen und Bremerhaven genutzt werden kann.

Als landeseigene, bremische Gesellschaft erbaut die Bremer Investitions-Gesellschaft mbH, vormals Industrie-Beteiligungen GmbH, treuhänderisch für den Senat der Freien Hansestadt Bremen das Gebäude.

In Anwesenheit

des Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft, Reinhard Metz;

des Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin, Professor Doktor Herwig Haase;

des Präsidenten des Senats der Freien Hansestadt Bremen, Bürgermeister Dr. Henning
Scherf;

des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Eberhard Diepgen;

des Bürgermeisters des Bezirks Tiergarten in Berlin, Jörn Jensen;

des Bürgermeisters der Seestadt Bremerhaven, Burghardt Niederquell;

des Bremer Senators Ralf Borttscheller;

der Bremer Senatoren Bringfriede Kahrs, Josef Hattig, Dr. Bernt Schulte;

von Abgeordneten des Deutschen Bundestages, der Bremischen Bürgerschaft, Abgeordneten des Abgeordnetenhauses von Berlin, Abgeordneten der Stadtverordnetenversammlung Bremerhaven;

des Bevollmächtigten der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, Staatsrat Erik Bettermann sowie

300 Gästen aus Berlin und Bremen

wurde am 28. August 1998 der Grundstein für die Vertretung der Freien Hansestadt Bremen beim Bund gelegt.

Mit der Fertigstellung des Gebäudes 1999 wird der Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund zeitgleich mit dem Deutschen Bundestag und der Bundesregierung seinen Sitz von Bonn nach Berlin verlegen.